Referenzprojekt · Graz
Projekt Stadthaus in Graz
Glas-Glas-Photovoltaik in Süd-Ost-Ausrichtung auf drei Flachdächern mit 18 kWh Speicher, 11 kW Wallbox und Notstrom – schlüsselfertig von EBZ Energie.
Überblick
Drei Flachdächer, ein System, maximaler Ertrag
Diese Photovoltaikanlage in Graz verteilt sich auf drei Flachdächer und nutzt eine kombinierte Süd- und Ostausrichtung, um vom Vormittag bis in den Nachmittag Strom zu ernten. Bifaziale Glas-Glas-Module, ein 18-kWh-Speicher und das Sigenergy-System sorgen für hohe Eigenversorgung – tagsüber erzeugter Sonnenstrom steht auch abends und nachts zur Verfügung. Das Ergebnis: rund 20.000 kWh Eigenstrom pro Jahr und etwa 5.000 € Ersparnis jährlich.
Trotz drei getrennter Dachflächen arbeitet die Anlage als eine Einheit: PV, Großspeicher, Wallbox und Notstrom greifen ineinander. Die Module sind auf den Flachdächern aufgeständert und mit Betongewichten ballastiert – ganz ohne Dachdurchdringung. Vom ersten Lokaltermin über Planung und Förderabwicklung bis zur schlüsselfertigen Montage kam alles aus einer Hand – ohne Subunternehmer. In den folgenden Abschnitten gehen wir im Detail auf die einzelnen Komponenten und die Vorteile der 11-kW-Wallbox ein.

Die Technik
Premium-Komponenten, sauber montiert
Hochwertige Glas-Glas-Module sind beidseitig aufgebaut, dadurch besonders langlebig und ertragsstark. Auf den drei Flachdächern sind sie in Süd- und Ostausrichtung aufgeständert – so verteilt sich die Produktion gleichmäßig über den Tag, von der Morgensonne bis in den Nachmittag.
- Glas-Glas bifazial – maximaler Ertrag, längste Garantie
- Süd- & Ostausrichtung auf 3 Flachdächern – gleichmäßiger Ertrag über den ganzen Tag
- Flachdach-Aufständerung, ballastiert mit Betongewichten – ganz ohne Dachdurchdringung
- Sigenergy All-in-One mit 18 kWh Speicher und manueller Notstromumschaltung
- 30 Jahre Garantie auf die Module, 15 Jahre auf Wechselrichter & Speicher
Komponenten im Detail
Jedes Bauteil sorgfältig gewählt
Eine Photovoltaikanlage ist nur so gut wie ihre Komponenten und deren Zusammenspiel. Bei diesem Projekt greifen besonders viele Bausteine ineinander – von den Modulen über den Speicher und die Wallbox bis zur Verteilung über drei Flachdächer.
Glas-Glas-Module, bifazial
Die Module sind auf Vorder- und Rückseite mit Glas laminiert. Das schützt die Solarzellen dauerhaft vor Feuchtigkeit und Mikrorissen und macht die längste Garantie am Markt möglich. Als bifaziale Module fangen sie zusätzlich Streulicht von der Rückseite ein.
- Beidseitiger Glasschutz für maximale Lebensdauer
- Bifazialer Mehrertrag durch Rückseiten-Licht
- 30 Jahre Produktgarantie
Sigenergy All-in-One-System
Wechselrichter und Speichermanagement stammen aus einem aufeinander abgestimmten System. Das reduziert Schnittstellen, vereinfacht Bedienung und App-Steuerung und lässt sich später unkompliziert erweitern – etwa um zusätzliche Speicherkapazität.
- Ein System statt vieler Einzelkomponenten
- Zentrale Steuerung & Monitoring per App
- Modular erweiterbar
18 kWh Batteriespeicher
Der großzügige 18-kWh-Speicher legt tagsüber erzeugten Sonnenstrom für Abend und Nacht zurück. So wird ein sehr hoher Anteil des eigenen Stroms selbst genutzt – das Haus ist weitgehend unabhängig und kauft deutlich weniger teuren Netzstrom zu.
- Sonnenstrom rund um die Uhr verfügbar
- Sehr hoher Eigenverbrauch
- Reserve für den Notstrombetrieb
11 kW Wallbox
Die dreiphasige Wallbox lädt das E-Auto direkt mit Sonnenstrom vom eigenen Dach – schnell, komfortabel und deutlich günstiger als öffentliches Laden. Über das Sigenergy-System lässt sie sich mit PV-Erzeugung und Speicher koppeln.
- 11 kW dreiphasig – bis zu 5× schneller
- Laden mit eigenem PV-Strom
- Über Nacht voll geladen
Süd-Ost-Ausrichtung
Die Module verteilen sich in Süd- und Ostausrichtung über die drei Flachdächer und liefern dadurch vom Vormittag bis in den Nachmittag Strom. Der gleichmäßigere Tagesverlauf passt besser zum Verbrauch und erhöht den Eigenverbrauch gegenüber einer reinen Mittagsspitze.
- Ertrag über den ganzen Tag
- Morgen- und Mittagssonne genutzt
- Höherer Eigenverbrauch
Montage: 3 Flachdächer
Auf den drei Flachdächern werden die Module auf einer Unterkonstruktion aufgeständert und mit Betongewichten ballastiert. So bleibt die Dachabdichtung vollständig unversehrt – es wird nicht ins Dach gebohrt. Die leichte Neigung sorgt zusätzlich für optimalen Lichteinfall und Selbstreinigung durch Regen.
- Ballastiert – keine Dachdurchdringung
- Abdichtung bleibt unversehrt
- Leichte Neigung für Ertrag & Selbstreinigung
Manuelle Notstromumschaltung
Bei einem Stromausfall lässt sich die Anlage manuell in den Notstrombetrieb schalten. Wichtige Verbraucher wie Licht und Kühlschrank laufen dann aus dem 18-kWh-Speicher weiter – das Haus bleibt auch ohne Netz eine Zeit lang versorgt.
- Sicherheit bei Netzausfall
- Versorgung aus dem Speicher
- Licht & Kühlschrank laufen weiter
Elektromobilität
Die 11-kW-Wallbox: Tanken mit der eigenen Sonne
Die Wallbox ist mehr als eine Steckdose für das Auto. Als Teil des Sigenergy-Systems arbeitet sie mit PV-Anlage und Speicher zusammen und macht das E-Auto zum günstigsten Teil des Haushalts – geladen mit selbst erzeugtem Strom von den eigenen Dächern.
Laden mit Sonnenstrom
Über das Sigenergy-System kann bevorzugt selbst erzeugter PV-Strom ins Auto fließen, statt teuren Netzstrom zu tanken. Der Sonnenstrom vom Dach landet direkt im Akku.
Bis zu 5× schneller
Mit 11 kW dreiphasig lädt das Fahrzeug ein Vielfaches schneller als an der Haushaltssteckdose. Über Nacht ist der Akku zuverlässig voll – ohne Umweg über die Ladesäule.
Deutlich günstiger
Eine Kilowattstunde vom eigenen Dach kostet nur einen Bruchteil des öffentlichen Ladetarifs. Bei täglichem Pendeln kann sich das schnell auf mehrere hundert Euro pro Jahr summieren.
Komfortabel & zukunftssicher
Fix installiert, wetterfest und jederzeit einsatzbereit: kein Kabelsuchen, kein Warten an der Säule. Und vorbereitet für das nächste, größere E-Auto.
So fließt die Energie
Vom Sonnenlicht bis zur Steckdose
Wirtschaftlichkeit
Nach rund 4 Jahren zahlt die Sonne
Bei einem Jahresertrag von rund 20.000 kWh spart die Familie etwa 5.000 € pro Jahr an Stromkosten. Schon nach circa vier Jahren hat sich die Investition vollständig amortisiert – jedes weitere Jahr ist reiner Gewinn.
30 Jahre Modulgarantie = Jahrzehnte günstiger EigenstromAnlagendaten
Technische Eckdaten
- Standort
- Graz
- Leistung
- 18 kWp
- Module
- Glas-Glas, bifazial
- System
- Sigenergy (All-in-One)
- Speicher
- 18 kWh
- Wallbox
- 11 kW
- Notstrom
- Manuelle Umschaltung
- Ausrichtung
- Süd & Ost
- Dach & Montage
- 3 Flachdächer, aufgeständert & ballastiert
- Jahresertrag
- ~ 20.000 kWh
- Jahresersparnis
- ~ 5.000 €
- Amortisation
- ca. 4 Jahre
- Garantie Module
- 30 Jahre
- Garantie WR & Speicher
- 15 Jahre
Bildergalerie
Das Projekt in Bildern




Häufige Fragen
Gut zu wissen
Warum Glas-Glas-Module statt herkömmlicher Module?
Glas-Glas-Module sind auf Vorder- und Rückseite mit Glas geschützt. Das macht sie besonders langlebig, unempfindlich gegen Witterung und Mikrorisse und ermöglicht die längste Garantie – hier 30 Jahre. Als bifaziale Module nehmen sie zusätzlich Streulicht von der Rückseite auf und steigern so den Ertrag.
Was bringt die kombinierte Süd-Ost-Ausrichtung auf drei Flachdächern?
Die Süd-Ost-Belegung erntet vom Vormittag bis in den Nachmittag Sonne und verteilt den Ertrag gleichmäßiger über den Tag als eine reine Südanlage. Weil sich die Anlage über drei Flachdächer verteilt, lässt sich jede Fläche optimal ausrichten. Das passt gut zum typischen Tagesverbrauch und erhöht den Anteil des selbst genutzten Stroms.
Wie schnell lädt die 11-kW-Wallbox, und kann ich mit Sonnenstrom laden?
Mit 11 kW (dreiphasig) lädt die Wallbox rund fünfmal schneller als eine normale Haushaltssteckdose – ein E-Auto ist damit bequem über Nacht voll. Weil Wallbox, Speicher und Wechselrichter aus dem Sigenergy-System stammen, lässt sich das Laden mit dem selbst erzeugten PV-Strom koppeln.
Wie werden die Module auf dem Flachdach befestigt?
Auf den drei Flachdächern werden die Module auf einer Unterkonstruktion aufgeständert und mit Betongewichten ballastiert. Es wird nicht ins Dach gebohrt – die Abdichtung bleibt vollständig unversehrt. Die leichte Aufständerung sorgt zugleich für optimalen Lichteinfall und dafür, dass Regen die Module selbst reinigt.
Was bedeutet die manuelle Notstromumschaltung?
Bei einem Stromausfall lässt sich die Anlage manuell auf Notstrombetrieb umschalten. Wichtige Verbraucher wie Licht und Kühlschrank werden dann aus dem Speicher versorgt, sodass das Haus auch ohne Netz für eine gewisse Zeit funktionsfähig bleibt.
Lohnt sich Photovoltaik in Graz?
Ja. Diese Anlage spart rund 5.000 € Stromkosten pro Jahr und hat sich nach etwa 4 Jahren amortisiert. Bei 30 Jahren Modulgarantie folgen danach viele Jahre günstiger Eigenstrom – dazu kommt die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen.
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