Energiegemeinschaft in Österreich: Strom teilen & gemeinsam sparen
Ratgeber · Energiegemeinschaft · Stand: Juli 2026

Energiegemeinschaft: Strom teilen und gemeinsam nutzen

In einer Energiegemeinschaft erzeugen und nutzen mehrere Teilnehmer gemeinsam Strom, zum Beispiel aus Photovoltaik. Das senkt Kosten und macht unabhängiger vom Markt. Dieser Ratgeber erklärt, wie Energiegemeinschaften in Österreich funktionieren, welche Vorteile und Voraussetzungen es gibt.

  • Strom lokal teilen
  • Netzkosten sparen
  • mit PV mitmachen

Von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie · Lesezeit ca. 8 Min.

Was ist eine Energiegemeinschaft?

Eine Energiegemeinschaft ist ein Zusammenschluss mehrerer Teilnehmer, die selbst erzeugten Strom gemeinsam nutzen. Ein Haushalt mit Photovoltaik speist zum Beispiel seinen Überschuss ein, ein Nachbar oder ein Betrieb bezieht diesen Strom, verteilt über das öffentliche Netz. Für die gemeinsam genutzte Energie zahlen die Mitglieder einen günstigeren Preis und reduzierte Netzentgelte.

Energie- gemeinschaft PV-Erzeuger Betrieb Stromnetz Haushalt Wohnung Mehrfamilienhaus
Erzeuger und Verbraucher teilen Strom über das öffentliche Netz, koordiniert durch die Energiegemeinschaft.

Welche Arten gibt es in Österreich?

MerkmalErneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG)Bürgerenergiegemeinschaft (BEG)
Reichweiteregional (im Nahbereich)überregional
Energiequellenur erneuerbartechnologieoffen
Netzkostenvorteilhöher (lokal)geringer
Typisch fürPV im Ort oder Grätzelgrößere, verteilte Gemeinschaften

Für Haushalte und Betriebe mit Photovoltaik ist meist die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft attraktiv, weil der lokale Netzkostenvorteil am größten ist.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Günstigerer Strom: Der geteilte Strom kostet in der Regel weniger als Netzstrom.
  • Reduzierte Netzkosten: Für lokal geteilte Energie fallen geringere Netzentgelte und teils weniger Abgaben an.
  • Mehr Wert für PV-Überschuss: Statt Strom günstig einzuspeisen, geben Sie ihn gezielt in die Gemeinschaft.
  • Regionalität: Der Strom bleibt in der Region und stärkt die lokale Wertschöpfung.

Voraussetzung: Für die Teilnahme brauchen Sie einen Smart Meter, damit Erzeugung und Verbrauch korrekt abgerechnet werden können.

So machen Sie mit Photovoltaik das Meiste daraus

Als reiner Verbraucher können Sie teilnehmen, als Erzeuger profitieren Sie jedoch doppelt. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage nutzen Sie zunächst Ihren Eigenverbrauch, und ein Energiemanagementsystem entscheidet klug, was Sie selbst verbrauchen, speichern oder in die Gemeinschaft geben. So bringt jede Kilowattstunde den maximalen Wert.

Warum EBZ Ihr Partner ist

Der stärkste Teilnehmer einer Energiegemeinschaft ist ein guter Erzeuger. EBZ plant und errichtet als herstellerunabhängiger Handwerkspartner Ihre Photovoltaikanlage samt Speicher und Energiemanagementsystem, damit Sie optimal produzieren, selbst nutzen und teilen. Die komplette Installation übernehmen wir aus einer Hand, mit eigenen zertifizierten Fachkräften und ohne Subunternehmer.

Fazit

Eine Energiegemeinschaft macht lokal erzeugten Strom für mehrere Teilnehmer nutzbar und senkt Kosten. Am meisten profitieren Sie mit einer eigenen PV-Anlage und einem Energiemanagementsystem, das klug zwischen Eigenverbrauch, Speicher und Teilen entscheidet. Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie mit Photovoltaik zum starken Teil einer Gemeinschaft werden.

Mit PV zur Energiegemeinschaft

Wir zeigen Ihnen kostenlos, wie Sie mit Photovoltaik und Energiemanagement optimal teilnehmen.

Häufige Fragen zur Energiegemeinschaft

Was ist eine Energiegemeinschaft?

In einer Energiegemeinschaft schließen sich mehrere Teilnehmer zusammen, um selbst erzeugten Strom, meist aus Photovoltaik, gemeinsam zu nutzen. Der Strom wird über das öffentliche Netz an die Mitglieder verteilt, die dafür einen günstigeren Preis und reduzierte Netzkosten zahlen.

Welche Arten von Energiegemeinschaften gibt es?

In Österreich unterscheidet man vor allem die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG), die regional und mit erneuerbarem Strom arbeitet, und die Bürgerenergiegemeinschaft (BEG), die überregional und technologieoffen ist. Für PV-Haushalte ist meist die EEG relevant.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Sie benötigen einen Smart Meter und die Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft, die als eigene Rechtsform organisiert ist (etwa ein Verein). Als Erzeuger bringen Sie idealerweise eine Photovoltaikanlage ein, als Verbraucher beziehen Sie den geteilten Strom.

Wie viel kann ich sparen?

Der geteilte Strom ist meist günstiger als Netzstrom, und für die gemeinsam genutzte Energie fallen reduzierte Netzentgelte und teils geringere Abgaben an. Wie viel Sie sparen, hängt von Ihrem Verbrauch, der eingebrachten Erzeugung und der Gemeinschaft ab.

Brauche ich eine eigene PV-Anlage?

Nein. Sie können auch als reiner Verbraucher teilnehmen. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage profitieren Sie jedoch doppelt: Sie nutzen den Eigenverbrauch und speisen Überschüsse gezielt in die Gemeinschaft ein, statt sie günstig ins Netz abzugeben.

Mit eigener PV zum starken Teil der Gemeinschaft

Wir zeigen Ihnen kostenlos, wie Sie mit Photovoltaik und Energiemanagement optimal an einer Energiegemeinschaft teilnehmen.

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