Salzburg hat zum Jahreswechsel 2025/2026 einen besonders harten Schritt vollzogen: Die bisherige Photovoltaik-Landesförderung – die in der Vergangenheit bis zu 2.000 Euro für die Kombination aus PV und Speicher brachte – ist mit 31. Dezember 2025 ersatzlos ausgelaufen. Auch die Stadt Salzburg hat ihre eigene Photovoltaikförderung mit 1. Jänner 2026 eingestellt. Das bedeutet: Privathaushalte in Salzburg sind 2026 fast vollständig auf die EAG-Bundesförderung angewiesen.
Doch das ist kein Grund, von einer PV-Investition abzusehen – im Gegenteil. Mit dem EAG-Investitionszuschuss, dem Made-in-Europe-Bonus und möglichen Gemeindezuschüssen sind auch in Salzburg 2026 attraktive Gesamtförderungen möglich. Wer strategisch vorgeht, kann mehrere tausend Euro an Zuschüssen einstreichen und seine PV-Anlage deutlich günstiger umsetzen, als es ohne Förderung möglich wäre. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Förderungen in Salzburg 2
Die Photovoltaik-Förderung Salzburg 2026 im Überblick
Salzburg hat 2026 die schmalste Förderlandschaft aller österreichischen Bundesländer – zumindest für Privathaushalte. Eine eigenständige Salzburger Landesförderung für PV-Anlagen oder Stromspeicher gibt es 2026 nicht mehr. Sowohl die ehemalige PV+Speicher-Pauschale des Landes als auch die Förderung der Stadt Salzburg wurden eingestellt. Aktuell konzentriert sich das Land Salzburg auf die betriebliche PV-Förderung.
Was bleibt für Salzburger Privathaushalte 2026?
- EAG-Bundesförderung: 120 – 150 €/kWp + Speicherförderung 150 €/kWh + Made-in-Europe-Bonus (Hauptzuschuss)
- Gemeindeförderungen: uneinheitlich, je nach Wohnsitzgemeinde – 200 bis 1.000 € möglich
- Wohnbauförderung Salzburg: im Sanierungskontext relevant, nicht für reine Neubauten
- Land Salzburg Privatförderung: weggefallen – Verweis direkt an OeMAG/EAG-Abwicklungsstelle
Die offizielle Empfehlung des Landes Salzburg ist eindeutig: Bei Photovoltaik-Vorhaben sollen sich Antragsteller direkt an die OeMAG/EAG-Abwicklungsstelle des Bundes wenden. Salzburg hat damit einen klaren Schnitt gemacht und überlässt die direkte PV-Förderung dem Bund. Für Hausbesitzer bedeutet das: Die EAG-Fördercalls und mögliche Gemeindezuschüsse werden zur zentralen Strategie. Aktuelle Informationen direkt beim Land Salzburg.
Die EAG-Bundesförderung 2026 als Hauptzuschuss in Salzburg
Da Salzburg 2026 keine eigenständige PV-Landesförderung mehr kennt, ist die EAG-Bundesförderung nahezu der einzige Förderhebel für Salzburger Hausbesitzer. Mit der EAG-Investitionszuschüsseverordnung-Strom-Novelle 2026, die am 16. Januar 2026 kundgemacht wurde, wurden die Konditionen klar fixiert. Insgesamt stehen 60 Millionen Euro Bundesmittel für PV- und Speicherprojekte bereit. Die Antragsabwicklung erfolgt über die EAG-Förderabwicklungsstelle der OeMAG.
Fördersätze 2026 nach Anlagengröße
Kategorie | Anlagengröße | Fördersatz | Speicher |
|---|---|---|---|
A | bis 10 kWp | 150 €/kWp | 150 €/kWh (max. 50 kWh) |
B | 10 – 20 kWp | 140 €/kWp | 150 €/kWh (max. 50 kWh) |
C | 20 – 100 kWp | max. 130 €/kWp | 150 €/kWh (max. 50 kWh) |
D | 100 – 1.000 kWp | max. 120 €/kWp | 150 €/kWh (max. 50 kWh) |
Die drei EAG-Fördercalls 2026
Call | Zeitraum | Hinweis |
|---|---|---|
Call 1 | 23. April – 11. Mai 2026 | Erster Call des Jahres – meist hohe Nachfrage |
Call 2 | 16. – 30. Juni 2026 | Sommer-Call |
Call 3 | ab 8. Oktober 2026 | Herbst-Call |
Die Antragstellung erfolgt online, in den Kategorien A und B nach dem First-Come-First-Served-Prinzip mit Ticketziehung. Wichtig: Der Antrag muss vor Inbetriebnahme der Anlage gestellt werden – wer im ersten Call kein Ticket zieht, fällt in der Reihung deutlich zurück.
Der Made-in-Europe-Bonus: Mehr Förderung durch europäische Komponenten
Eine besonders attraktive Erweiterung der EAG-Förderung ist der Made-in-Europe-Bonus, der seit Juni 2025 auch 2026 weiterhin gilt. Dieser Zuschlag honoriert Förderwerber, die bei ihrer PV-Anlage auf Komponenten mit europäischer Wertschöpfung setzen. Konkret werden zusätzlich 10 % Bonus pro förderbarer Komponente gewährt – also je 10 % für PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher. Insgesamt sind so bis zu 20 % Zuschlag auf den Investitionszuschuss für die PV-Anlage möglich, plus weitere 10 % für den Speicher. Voraussetzung ist, dass die verbauten Komponenten auf der offiziellen White List der OeMAG stehen und nachweislich im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz produziert wurden.
Gerade für Salzburger Hausbesitzer, die 2026 stark auf die EAG-Bundesförderung angewiesen sind, lohnt sich ein bewusster Blick auf europäische Komponenten – der Made-in-Europe-Bonus kann mehrere hundert Euro zusätzlich bringen und gleicht den Wegfall der Landesförderung teilweise aus.
Rechenbeispiel: 8-kWp-Anlage mit 8-kWh-Speicher (Kategorie A)
Förderposition | Rechnung | Betrag |
|---|---|---|
EAG PV-Förderung | 8 kWp × 150 €/kWp | 1.200 € |
EAG Speicher-Förderung | 8 kWh × 150 €/kWh | 1.200 € |
Made-in-Europe-Bonus PV | 20 % auf 1.200 € | + 240 € |
Made-in-Europe-Bonus Speicher | 10 % auf 1.200 € | + 120 € |
Gesamtförderung (ohne Gemeinde) | ≈ 2.760 € |
Eine Gesamtförderung von rund 2.760 Euro – allein aus dem Bund, ohne Gemeindezuschuss. Wer in seiner Wohnsitzgemeinde noch eine PV- oder Speicherförderung findet, kann diesen Betrag nochmals deutlich erhöhen.
Wohnbauförderung Salzburg im Sanierungskontext
Auch wenn es 2026 keine direkte PV-Landesförderung mehr gibt, kann die Salzburger Wohnbauförderung im Sanierungskontext relevant sein. Wer ohnehin sein Eigenheim energetisch saniert – etwa Fassadendämmung, Fenstertausch, Heizungsmodernisierung – sollte prüfen, ob die geplante PV-Anlage als ökologische Maßnahme Teil eines förderbaren Gesamtkonzepts werden kann.
Die Salzburger Wohnbauförderung wird grundsätzlich nicht bei reinen Neubauvorhaben gewährt; hier verweist das Land direkt an die Wohnbauförderung des Landes oder bezüglich Photovoltaik an die OeMAG. Im Sanierungskontext können jedoch Gesamtsanierungs-Förderungen greifen, die auch ökologische Komponenten wie PV oder Wärmepumpen mitberücksichtigen.
Die genauen Konditionen ändern sich regelmäßig – eine individuelle Beratung beim Land Salzburg ist hier unerlässlich.
Gemeindeförderungen in Salzburg: Der oft übersehene Topf
Während die Landesförderung weggefallen ist, bieten viele Salzburger Gemeinden weiterhin eigene PV-Förderprogramme an. Diese sind in ihrer Höhe und Ausgestaltung sehr unterschiedlich und reichen von pauschalen Fixzuschüssen über Speicherboni bis hin zu prozentualen Beteiligungen an den Investitionskosten. Manche Gemeinden setzen Schwerpunkte auf Stromspeicher, andere auf E-Mobilität und Wallboxen.
Da die Stadt Salzburg ihre PV-Förderung mit 1. Jänner 2026 eingestellt hat, gilt das insbesondere für die ländlicheren Gemeinden im Bundesland. Ein direkter Anruf beim Gemeindeamt oder ein Blick auf die Gemeinde-Website ist daher 2026 wichtiger denn je. In den meisten Fällen lassen sich Gemeindezuschüsse zusätzlich zur EAG-Bundesförderung kombinieren, sofern die beihilferechtlichen Höchstgrenzen eingehalten werden.
Drei Fragen, die Sie Ihrer Gemeinde stellen sollten
- Gibt es 2026 eine eigene Gemeinde-PV- oder Speicherförderung?
- Wie hoch ist der Zuschuss und welche Voraussetzungen gelten?
- Ist eine Kombination mit der EAG-Bundesförderung möglich?
Heizungstausch-Förderung: Indirekte Hebel für PV-Investoren
Eine indirekte Förderschiene, die für Salzburger PV-Interessenten relevant sein kann, ist die Heizungstausch-Förderung des Bundes. Wer im Zuge der PV-Investition auch seine alte Öl-, Gas- oder Kohleheizung gegen eine moderne Wärmepumpe oder Biomasseanlage tauscht, profitiert von attraktiven Bundesförderungen:
- Sanierungsoffensive (Wärmepumpe): Pauschale bis zu 7.500 €
- Sanierungsoffensive (Biomasse): Pauschale bis zu 8.500 €
- „Sauber Heizen für Alle“ (einkommensschwache Haushalte): bis zu 100 % Förderung
Diese Heizungs-Förderungen sind nicht direkt PV-Förderungen, aber sie machen die Kombination PV + Wärmepumpe wirtschaftlich besonders attraktiv. Da die Wärmepumpe den selbst erzeugten PV-Strom direkt nutzen kann, steigt der Eigenverbrauchsanteil der PV-Anlage – und damit die Wirtschaftlichkeit der gesamten Investition.
Voraussetzungen für die Photovoltaik-Förderung in Salzburg
Damit Ihre EAG-Bundesförderung in Salzburg 2026 tatsächlich ausgezahlt wird, müssen mehrere zentrale Voraussetzungen erfüllt sein. Diese sind bundesweit einheitlich und gelten daher auch für Salzburger Hausbesitzer:
- Eigentum an der Liegenschaft oder schriftliche Einwilligung des Eigentümers
- Bestehende Elektroinstallation und Erdungsanlage am Stand der Technik
- Anschluss an das öffentliche Stromnetz (Inselanlagen NICHT förderfähig)
- Antragstellung VOR Beginn der Errichtungsarbeiten (frühester Beginn: 21. April 2022)
- Alle Genehmigungen oder Anzeigen in erster Instanz liegen vor (inkl. Zählpunkt und Netzzugang)
- Speicher: nur in Kombination mit PV-Neuanlage/-Erweiterung, mind. 0,5 kWh pro kWp
- Zahlung: ausschließlich per Überweisung (keine Barzahlungen)
Photovoltaik und Wärmepumpe: Die ideale Kombination
Wer 2026 wirklich maximale Energieunabhängigkeit erreichen will, kombiniert seine Photovoltaikanlage mit einer modernen Wärmepumpe. Diese Kombination ist nicht nur technisch ideal, sondern auch aus Förderperspektive die mit Abstand attraktivste Lösung. Während die PV-Anlage tagsüber Solarstrom erzeugt, deckt die Wärmepumpe den Heizungs- und Warmwasserbedarf – und nutzt im Idealfall direkt den selbst produzierten Strom.
Mit dieser Kombination können Sie Ihre Energiekosten um bis zu 90 % senken und werden weitgehend unabhängig von steigenden Strom- und Gaspreisen. Förderpolitisch profitieren Sie doppelt: Für die PV-Anlage greift die EAG-Bundesförderung, für die Wärmepumpe gibt es die Sanierungsoffensive des Bundes. Gerade in Salzburg, wo direkte PV-Landesförderungen weggefallen sind, ist die Kombination mit Wärmepumpen-Förderungen besonders attraktiv – sie kompensiert teilweise den Wegfall der Salzburger Landesförderung.
Fazit: Auch in Salzburg lohnt sich ein Blick auf die Photovoltaik Förderung
Salzburg hat 2026 die strikteste Förderlandschaft aller österreichischen Bundesländer – die direkte PV-Landesförderung ist komplett weggefallen. Doch das ist kein Grund, von einer PV-Investition abzusehen. Mit der EAG-Bundesförderung, dem Made-in-Europe-Bonus und möglichen Gemeindezuschüssen sind auch in Salzburg attraktive Gesamtförderungen möglich. Hinzu kommt: Die Strompreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, was die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage auch ohne Landesförderung verbessert.
Für eine typische Privatanlage mit PV und Speicher sind in Salzburg 2026 zwischen 2.500 und 4.500 Euro Gesamtförderung realistisch – primär aus der EAG-Bundesförderung. Die richtige Strategie ist entscheidend: Komponenten mit Made-in-Europe-Zertifizierung wählen, alle Gemeindeförderungen recherchieren, idealerweise mit einer Wärmepumpe kombinieren, um doppelt zu fördern.
EBZ-Energie GmbH – österreichweit für Sie da
EBZ-Energie GmbH ist Ihr Spezialist für Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen – mit Sitz in Villach und Projekten in ganz Österreich, von Salzburg bis ins Burgenland. Wir kennen die Förderlandschaft jedes Bundeslandes in jedem Detail und übernehmen für unsere Kunden die komplette Förderabwicklung – ohne Subunternehmer, mit eigenen Fachkräften und maximaler Verantwortung. Unsere Stärke ist die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe – eine Power-Kombination, die Ihre Energiekosten um bis zu 90 % senken kann.
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Häufig gestellte Fragen zur Photovoltaik-Förderung Salzburg 2026
Gibt es 2026 in Salzburg überhaupt noch eine PV-Landesförderung?
Nein, die Salzburger PV-Landesförderung ist mit 31. Dezember 2025 ersatzlos ausgelaufen. Auch die Förderung der Stadt Salzburg wurde mit 1. Jänner 2026 eingestellt. Privathaushalte sind 2026 in Salzburg nahezu vollständig auf die EAG-Bundesförderung angewiesen, ergänzt durch mögliche Gemeindezuschüsse. Das Land Salzburg verweist Antragsteller direkt an die OeMAG/EAG-Abwicklungsstelle des Bundes.
Wie hoch ist die maximale PV-Förderung in Salzburg 2026?
Für eine private 8-kWp-PV-Anlage mit 8-kWh-Speicher sind in Salzburg 2026 etwa 2.500 bis 3.500 Euro Gesamtförderung realistisch – primär aus der EAG-Bundesförderung. Mit Made-in-Europe-Bonus von bis zu 30 % (10 % pro Komponente) kommen weitere 400 bis 600 Euro dazu. Mögliche Gemeindezuschüsse können den Betrag um 200 bis 1.000 Euro weiter erhöhen, je nach Wohnsitzgemeinde.
Werden Stromspeicher 2026 in Salzburg gefördert?
Stromspeicher werden 2026 in Salzburg ausschließlich über die EAG-Bundesförderung gefördert – mit 150 €/kWh bis zu maximal 50 kWh und nur in Kombination mit einer PV-Anlagen-Neuerrichtung oder -Erweiterung. Eine reine Speicher-Nachrüstung ohne PV-Anlagen-Neuerrichtung ist über die EAG nicht förderfähig. Eine separate Salzburger Speicherförderung gibt es 2026 nicht mehr.
Lohnt sich eine PV-Anlage in Salzburg 2026 trotz Wegfall der Landesförderung?
Ja, eine PV-Anlage lohnt sich auch 2026 in Salzburg. Der Wegfall der Landesförderung wird teilweise durch den Made-in-Europe-Bonus, mögliche Gemeindezuschüsse und gestiegene Strompreise kompensiert. Bei optimaler Auslegung mit hohem Eigenverbrauch (idealerweise über 40 %, mit Speicher) amortisiert sich eine PV-Anlage typischerweise innerhalb von 10 – 14 Jahren – bei 25 – 30 Jahren Lebensdauer der Module.
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EBZ-Energie ist österreichweit für Sie tätig – auch in Salzburg. Mit Sitz in Villach betreuen wir bundesweit Photovoltaik- und Wärmepumpen-Projekte und übernehmen die komplette Förderabwicklung von der Erstberatung über die Made-in-Europe-Komponentenauswahl bis zur Endabrechnung. Gerade in Salzburg, wo der strategische Mix aus EAG-Bundeszuschuss und Gemeindeförderung über die tatsächliche Höhe der Gesamtförderung entscheidet, lohnt sich eine fundierte Beratung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.
Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Förderbedingungen, Fördersätze und Antragsfristen können sich kurzfristig ändern – maßgeblich sind ausschließlich die aktuellen Richtlinien der zuständigen Förderstellen. Dieser Beitrag stellt keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung dar und ersetzt keine individuelle Beratung im Einzelfall. Stand: [05/2026].
