Flachdach Graz, 11,83 kWp
Graz, Steiermark. 11,83 kWp Leistung, Süd, 20 kWh Speicher, Notstrom manuell, ~13.000 kWh Jahresertrag.
3.500 €Ersparnis pro Jahr*
Photovoltaik und Wärmepumpe im Murtal · Obersteiermark
EBZ Energie ist ein Fachbetrieb aus Villach. Wir planen und montieren Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe bei Ihnen vor Ort im Murtal, von Judenburg über Fohnsdorf und Zeltweg bis Knittelfeld und in die Seitentäler. Vor dem Angebot klären wir, was im Bezirk den Unterschied macht: welcher der zwei Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist, wie viel Sie einspeisen dürfen und ob Fernwärme vor Ihrem Haus liegt. Sie bekommen einen Projektbericht mit 3D-Belegplan und Statikreport und ein Fixangebot.
Kurz erklärt
Der Bezirk Murtal besteht aus 20 Gemeinden mit zusammen rund 71.000 Einwohnern und rund 20.000 Wohngebäuden (Landesstatistik Steiermark, Einwohner 2026, Gebäude 2024). Rund sechs von zehn Menschen leben in den fünf größten Gemeinden im Aichfeld: Knittelfeld (12.792), Judenburg (9.441), Fohnsdorf (7.656), Zeltweg (7.055) und Spielberg (5.309). Der Rest verteilt sich auf Märkte und Dörfer in den Seitentälern, von Obdach und Weißkirchen bis Pölstal und Hohentauern.
Das Murtal liegt hoch und hat lange Winter. Die Gemeindeämter im Aichfeld stehen zwischen 645 m (Knittelfeld) und 738 m (Fohnsdorf) Seehöhe, in Hohentauern sind es 1.272 m. An der Station Zeltweg von GeoSphere Austria (678 m) gab es im Mittel der Jahre 2016 bis 2025 rund 136 Frosttage pro Jahr, bei uns in Villach waren es im selben Zeitraum rund 92. Gleichzeitig zählte die Station rund 2.000 Sonnenstunden im Jahr. Für Ihr Haus heißt das: viel Sonne für die Photovoltaikanlage, aber eine Heizung, die für kalte Monate ausgelegt sein muss.
Drei Dinge unterscheiden eine Planung im Murtal von der in anderen Bezirken. Erstens das Netz: Rund um Judenburg betreibt die Stadtwerke Judenburg AG ein eigenes Verteilernetz, in Knittelfeld, Zeltweg und Spielberg ist die Energienetze Steiermark zuständig. Zweitens die Einspeisung: Beide Netzbetreiber weisen für ihre Umspannwerke in der Region derzeit keine freie Einspeisekapazität aus. Drittens die Wärme: Aus der Abwärme der Zellstoff Pöls werden laut Stadtwerken mehr als 15.000 Haushalte mit Fernwärme versorgt, die Wärmepumpe ist deshalb nicht für jedes Haus die erste Wahl.
An der Rechnung für den eigenen Strom ändert das wenig, an der Auslegung viel. Eine Anlage mit rund 10 kWp und Speicher kostet rund 15.000 bis 22.000 € vor Förderung*, senkt die Stromkosten um bis zu 85 %* und hat sich typischerweise nach 4 bis 6 Jahren bezahlt gemacht*. Im Murtal planen wir sie so, dass möglichst viel Strom im Haus bleibt.
Vor Ort im Murtal
Diese Angaben prüfen wir, bevor wir für ein Haus im Bezirk Murtal planen. Sie stammen vom Land Steiermark, den Netzbetreibern, den Stadtgemeinden und GeoSphere Austria (Quellen am Seitenende).
Behörde und Netzbetreiber
Für eine PV-Anlage am Haus brauchen Sie im Murtal in der Regel keine Baubewilligung. Nach § 21 des Steiermärkischen Baugesetzes (Fassung LGBl. Nr. 20/2026) sind Photovoltaikanlagen meldepflichtig, die auf Dach- oder Fassadenflächen angebracht oder in diese integriert werden und samt ihren Teilen nicht höher als 3,50 m sind. Der Batteriespeicher ist bis 20 kWh Energieinhalt ebenfalls meldepflichtig, bis 100 kWh mit einem zusätzlichen Sicherheitsnachweis. Zuständig ist die Gemeinde, in der das Haus steht: Die Mitteilung nennt Grundstücksnummer, Lage am Grundstück und eine kurze Beschreibung. Knittelfeld stellt dafür ein Online-Formular bereit, Zeltweg ein eigenes Formblatt. Wir bereiten die Mitteilung für Sie vor.
Beim Netzanschluss kommt es auf die Adresse an. Im Netz der Stadtwerke Judenburg stellen wir den Antrag für Einspeiseanlagen und Energiespeicher online, nach der Montage folgt die Fertigstellungsmeldung für PV und Speicher. Sie ist zusammen mit dem unterschriebenen Netzzugangsvertrag die Voraussetzung für Zählermontage und Inbetriebnahme. Im Netz der Energienetze Steiermark führt der Weg über das Einspeiserportal: Einspeisezählpunkt ansuchen, danach startet die Netzbeurteilung von selbst. Das Netzanschlusskonzept gilt 12 Monate und lässt sich einmal um 12 Monate verlängern.
Der wichtigste Punkt im Murtal ist die Einspeisung. Die Stadtwerke Judenburg weisen für das Umspannwerk Judenburg West 0 kVA freie Kapazität aus, die Energienetze Steiermark für Knittelfeld Ost 0,0 MW. Das sind unverbindliche Momentaufnahmen und kein Bescheid für Ihr Dach: Der Netzbetreiber prüft jede Anlage einzeln und legt fest, mit welcher Leistung sie einspeisen darf. Beide verlangen für Anlagen ab 3,68 kVA beziehungsweise 3,68 kW eine Wirkleistungsvorgabe, mit der sie die Einspeisung aus der Ferne drosseln oder abschalten können: die Stadtwerke über einen Rundsteuerempfänger mit den Stufen 100, 60, 30 und 0 Prozent, die Energienetze über ein Kabel vom Wechselrichter zum Smart Meter.
Wir legen die Anlage deshalb nicht auf maximale Einspeisung aus, sondern auf Ihren Verbrauch. Die Modulleistung darf größer sein als die zugesagte Einspeiseleistung, solange der Wechselrichter begrenzt. Speicher, Warmwasser, Wärmepumpe und Wallbox nehmen den Mittagsstrom ab, ein Energiemanagementsystem steuert die Reihenfolge.
Wärmepumpe Murtal
Der Heizungstausch beginnt im Aichfeld mit einer Frage: Liegt eine Fernwärmeleitung vor Ihrem Haus? Seit 2012 wird die Abwärme der Zellstoff Pöls zum Heizen genutzt. Die Presseaussendung zur Eröffnung nennt 18 km Leitung und rund 15.000 Haushalte in der Region Judenburg, Zeltweg und Aichdorf, die Stadtwerke Judenburg sprechen heute von mehr als 15.000 Haushalten im Murtal. Zum Vergleich: Die Stadt Judenburg selbst zählt knapp 5.000 Privathaushalte. Wo die Leitung liegt, ist der Anschluss oft die naheliegende Lösung, und das sagen wir Ihnen auch so.
Die Wärmepumpe ist die richtige Wahl, wo die Fernwärme nicht hinkommt: in den Siedlungen am Rand der Städte und in den höher gelegenen Gemeinden wie Obdach (868 m), Seckau (851 m), Gaal (858 m) oder Pölstal (918 m). Bei rund 136 Frosttagen im Jahr an der Station Zeltweg rechnen wir die Heizlast Raum für Raum und prüfen die Vorlauftemperatur: Kommen Ihre Heizkörper mit bis zu 55 Grad aus, arbeitet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe effizient, die Geräte laufen bis minus 20 Grad. Sie kostet im Einfamilienhaus rund 12.000 bis 22.000 € vor Förderung*, im Altbau mit Anpassungen rund 15.000 bis 28.000 €*.
Zwei Punkte klären wir vor dem Angebot. Baurecht: Die ortsfeste Aufstellung einer Wärmepumpe ist in der Steiermark meldepflichtig. Der Mitteilung an die Gemeinde liegen das technische Datenblatt und die Bestätigung eines Sachverständigen bei, dass der zulässige Schallpegel an der Grundgrenze eingehalten wird. Fernwärme: Die Richtlinie des Landes für den Tausch mindestens 15 Jahre alter Biomassekessel und Wärmepumpen setzt voraus, dass für das Haus kein Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz möglich ist, außer er ist wirtschaftlich nicht zumutbar. In Judenburg und Zeltweg fragen wir deshalb zuerst beim Fernwärmebetreiber nach.
Mit Photovoltaik passt die Wärmepumpe im Murtal besonders gut zusammen, gerade weil die Einspeisung begrenzt sein kann: Sie nimmt den Strom ab, den das Netz nicht aufnimmt. In der Übergangszeit und an klaren Wintertagen lädt sie Puffer und Warmwasser zu Mittag, wenn das Dach liefert.
Förderung Steiermark
Die Steiermark zahlt keine Landespauschale für private PV-Anlagen, und der Investitionszuschuss des Bundes ist für 2026 abgeschlossen. Ab 2027 plant der Bund laut BMWET eine Systemförderung für Speicher mit intelligenter Steuerung. Für neue Wärmepumpen nimmt das Land Steiermark derzeit keine Förderanträge an, und auch die Bundesförderung ist ausgeschöpft. Der Heizungstausch rechnet sich deshalb vor allem über den eigenen Sonnenstrom.
Im Bezirk zahlt die Stadtgemeinde Zeltweg einen eigenen Zuschuss: einmalig 150 Euro für eine Photovoltaikanlage auf dem Wohnhaus, einem Nebengebäude oder Carport. Gefördert werden Privatpersonen und nur Anlagen mit Einspeisezählpunkt, Balkonkraftwerke sind ausgenommen. Die Anlage muss vor dem Antrag der Baubehörde gemeldet sein, einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Die Stadtgemeinde Judenburg führt auf ihrer Förderseite derzeit nur die Programme von Land und Bund, und in der Formularliste der Stadtgemeinde Knittelfeld findet sich kein Ansuchen für PV, Speicher oder Heizung. Für jede andere Gemeinde fragen wir vor dem Angebot nach.
Unabhängige Beratung gibt es vor Ort: Judenburg nennt die Energieagentur Obersteiermark in Zeltweg als regionale Beratungs- und Einreichstelle für Förderungen. Sie betreut auch die Klima- und Energie-Modellregion Murtal, die den Eigenverbrauch aus PV-Anlagen und den Fernwärmeausbau als eigene Maßnahmen führt. Wer Strom mit Nachbarn teilen will, findet die Grundlagen im Ratgeber Energiegemeinschaft in der Steiermark.
Welche Programme heute beantragbar sind, zeigt der Förderrechner. Wir prüfen die Förderung vor dem Angebot und bereiten die Anträge vor; Antragsteller bleiben Sie, das Geld kommt auf Ihr Konto.
Faire Finanzierung
Sie finanzieren Ihre Photovoltaikanlage bequem in monatlichen Raten und bleiben trotzdem von Beginn an Eigentümer. Volle Förderung für Privatpersonen, 0 € Anzahlung, fixe Rate über die gesamte Laufzeit und kein Grundbucheintrag.
*Beispielkonditionen, abhängig von Anlagengröße und Laufzeit.
Referenzen mit Zahlen
Aus dem Bezirk Murtal ist auf unserer Referenzseite noch kein Projekt mit Zahlen dokumentiert, deshalb zeigen wir hier keines. Die beiden steirischen Anlagen stehen in Graz, das Einfamilienhaus mit Satteldach und Notstrom steht in Villach.
Graz, Steiermark. 11,83 kWp Leistung, Süd, 20 kWh Speicher, Notstrom manuell, ~13.000 kWh Jahresertrag.
3.500 €Ersparnis pro Jahr*
Graz, Steiermark. 18 kWp Leistung, Süd und Ost, 18 kWh Speicher, Notstrom manuell, ~20.000 kWh Jahresertrag.
5.000 €Ersparnis pro Jahr*
Villach, Kärnten. 10 kWp Leistung, Ost-West, ~11.000 kWh Jahresertrag, ~80 % weniger Stromkosten*.
~80 %weniger Stromkosten*
Fachbetrieb aus Villach
Persönliche Beratung vor Ort
Eine Photovoltaikanlage oder eine Wärmepumpe plant man nicht am Telefon. Für die Erstberatung kommen wir zu Ihnen ins Murtal und sehen uns Dach, Zählerschrank und Heizraum an. Danach wissen wir, was technisch passt und was der Netzanschluss hergibt.
Sie bekommen einen Projektbericht mit 3D-Belegplan und Statikreport und ein Fixangebot. Passt eine kleinere Anlage besser oder ist die Wärmepumpe erst nach einer Sanierung sinnvoll, sagen wir Ihnen das genauso offen. Ein fester Ansprechpartner begleitet Sie von der Planung bis zur Übergabe.
„Wir verkaufen keine Module, wir bauen Unabhängigkeit.“Mario ZintlGeschäftsführung EBZ Energie GmbH
So läuft es ab
Wir besprechen Verbrauch, Dach und Heizung bei Ihnen im Murtal. Kostenlos und unverbindlich.
Sie erhalten einen Projektbericht mit 3D-Belegplan und Statikreport sowie ein Fixangebot.
Wir prüfen die Förderung, bereiten die Anträge vor und melden die Anlage bei der Stadtwerke Judenburg AG oder der Energienetze Steiermark GmbH (je nach Adresse) an.
Zertifizierte Fachkräfte montieren, wir kümmern uns um Zählertausch, Inbetriebnahme und Einschulung.
Fachlich geprüft von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie GmbH. Lokale Angaben zu Murtal stammen aus den unten verlinkten amtlichen und offiziellen Quellen, Stand Oktober 2026. Förderungen und Netzbedingungen ändern sich; verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle.
Quellen für Murtal
Kostenlose Erstberatung
Sie erreichen uns telefonisch oder über das Formular. Wir zeigen Ihnen ehrlich, was an Ihrem Haus im Murtal möglich ist und was es kostet. Kostenlos und unverbindlich.
Kostenlose Erstberatung
Fordern Sie jetzt Ihre kostenlose Beratung an. Wir melden uns innerhalb eines Werktags und kommen zu Ihnen vor Ort.
*Richtwerte auf Basis typischer Projekte, vor Förderung. Preis, Ersparnis, Eigenverbrauch und Amortisation hängen von Verbrauch, Anlagengröße, Ausrichtung und Strompreis ab. Finanzierung: Beispielkonditionen, vorbehaltlich Bonitätsprüfung. Fördersätze Stand Oktober 2026, Änderungen durch Fördergeber und Netzbetreiber vorbehalten. Firmensitz von EBZ Energie ist Villach; im Murtal beraten und montieren wir vor Ort.
EBZ Energie-Assistent