Photovoltaik Landesförderungen in Österreich
Förder-Ratgeber Österreich 2026 Photovoltaik-Landesförderungen 2026: Der große Vergleich aller 9 Bundesländer Von EBZ Energie GmbH · PV- & Wärmepumpen-Spezialist Kärnten & Steiermark Aktualisiert: 9. Juni 2026 Lesezeit: ca. 13 Min. Die Photovoltaik Landesförderung entscheidet 2026 oft über mehrere tausend Euro – und sie unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland enorm. Während der Bund über das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) einheitlich agiert, kocht jedes der neun Bundesländer sein eigenes Süppchen: mit eigenen Richtlinien, Pauschalen, Stichtagen und Sonderschienen. Was in Kärnten als attraktive 3.000-Euro-Pauschale lockt, gibt es in Salzburg gar nicht mehr. Was in Wien neu eröffnet wird, läuft in Niederösterreich nur über die Wohnbauförderung. Wer nicht weiß, was wo gilt, verschenkt schnell Geld – oder beantragt im schlimmsten Fall eine Förderung, für die er gar nicht infrage kommt. Genau deshalb haben wir diesen umfassenden Ratgeber erstellt. Hier finden Sie alle aktuellen PV-Landesförderungen 2026 für alle neun Bundesländer im strukturierten Vergleich – mit konkreten Beträgen, Stichtagen, Voraussetzungen und Praxis-Tipps. Egal, ob Sie in Klagenfurt, Graz, Innsbruck, Salzburg, Linz, St. Pölten, Eisenstadt, Bregenz oder Wien wohnen: Wählen Sie unten Ihr Bundesland, schätzen Sie mit dem Förder-Schnellrechner Ihre mögliche Förderhöhe und sehen Sie, welche Förderungen Sie kombinieren können. Das Wichtigste in Kürze Drei-Säulen-Modell: Bund (EAG, überall gleich) + Land (sehr unterschiedlich) + Gemeinde (oft übersehen, bis 1.000 €). Höchste Landespauschale: Kärnten mit 3.000 € (PV ≥ 5 kWp + Speicher ≥ 5 kWh), voll mit dem Bund kombinierbar. Speicher-Schiene: Burgenland 100 €/kWh (max. 2.000 €), OÖ 150 €/kWh (nur Bestand), Tirol 100 €/kWh (max. 1.000 €). Sanierungs-/Punktesysteme: Steiermark (Sanierungsbonus 15 %) und Niederösterreich (Wohnbauförderung). Vorsicht bei Kombination: Wien & OÖ schließen sie (teils) aus, im Burgenland gilt „Bund vor Land“. Salzburg: keine Landesförderung mehr. EBZ-Energie übernimmt in Kärnten & der Steiermark die komplette Förderabwicklung – aus einer Hand. Inhalt Drei-Säulen-Modell EAG-Basis für ganz Österreich Förderung nach Bundesland Förder-Schnellrechner Alle Bundesländer im Detail Schnellvergleich-Tabelle Wo lohnt sich PV am meisten? Strategische Tipps Häufige Fragen Fazit Das Förder-Drei-Säulen-Modell in Österreich erklärt PV-Förderungen funktionieren in Österreich nach einem Drei-Säulen-Modell – Bund, Land und Gemeinde. Jede dieser Ebenen hat ihre eigenen Programme, Töpfe und Spielregeln, und in vielen Fällen lassen sie sich kombinieren. 1. Bund (EAG) Einheitlich in ganz Österreich, 60 Mio. € Budget 2026, 1.500–2.800 € je Privatanlage. 2. Land Große Vielfalt: Pauschalen, Speicher-, Sanierungsprogramme – oder gar keine Förderung mehr. 3. Gemeinde Oft übersehen: zusätzlich 200–1.000 €, meist mit dem Bund kombinierbar. Der entscheidende Punkt für 2026: Seit der EAG-Novelle 2026 ist die Kombinierbarkeit für PV-Anlagen bis 100 kWp (Kategorien A, B, C) explizit erlaubt – sofern die beihilferechtlichen Höchstgrenzen eingehalten werden. Was in der Praxis kombinierbar ist und was nicht, hängt jedoch von der jeweiligen Landesrichtlinie ab. Hier lohnt sich der detaillierte Blick auf jedes einzelne Bundesland. EAG-Bundesförderung 2026: Die einheitliche Basis für ganz Österreich Da der EAG-Investitionszuschuss für alle neun Bundesländer gleich gilt, fassen wir die wichtigsten Eckdaten kompakt zusammen, bevor wir auf die individuellen Landesförderungen eingehen. Mit der EAG-Investitionszuschüsseverordnung-Strom-Novelle 2026 wurden die Konditionen am 16. Januar 2026 fixiert. Kategorie Anlagengröße Fördersatz PV A bis 10 kWpeak 150 €/kWp B 10–20 kWpeak 140 €/kWp C 20–100 kWpeak max. 130 €/kWp D 100–1.000 kWpeak max. 120 €/kWp Stromspeicher werden mit 150 €/kWh bis maximal 50 kWh gefördert, allerdings nur in Kombination mit einer PV-Neuerrichtung oder -Erweiterung. Hinzu kommt der Made-in-Europe-Bonus mit jeweils 10 % pro Komponente (PV-Module, Wechselrichter, Speicher) – insgesamt also bis zu 20 % Zuschlag für die PV-Anlage und weitere 10 % für den Speicher. 23. Apr – 11. Mai1. Fördercall 2026 16. – 30. Juni2. Fördercall 2026 ab 8. Oktober3. Fördercall 2026 Wichtig: In den Kategorien A und B gilt First-Come-First-Served mit Ticketziehung – der EAG-Antrag muss vor Inbetriebnahme gestellt werden. Förderung nach Bundesland – wählen Sie Ihr Bundesland Tippen Sie auf Ihr Bundesland, um die wichtigste Landesförderung 2026 auf einen Blick zu sehen – inklusive Kombinierbarkeit mit dem Bund und Link zum ausführlichen Ratgeber. Förder-Schnellrechner 2026 Schätzen Sie in Sekunden Ihre mögliche Gesamtförderung. Der Rechner berechnet den bundesweiten EAG-Zuschuss exakt und ergänzt – wo eindeutig möglich – die jeweilige Landesförderung (z. B. die Kärntner 3.000-Euro-Pauschale oder die Tiroler Speicherförderung). Die genauen Landesbeträge stehen im jeweiligen Bundesland-Ratgeber. Bundesland PV-Leistung: 8 kWp Speicher: 8 kWh Komponenten „Made in Europe“ (+10 % EAG-Bonus) EAG-Zuschuss PV– EAG-Zuschuss Speicher– Made-in-Europe-Bonus– Landesförderung– Geschätzte Gesamtförderung– Schätzung ohne Gewähr. Landesförderungen sind teils projektabhängig – Details im jeweiligen Ratgeber. Alle Bundesländer im Detail Burgenland: Speicherförderung als zentraler Hebel teilweise kombinierbar Im östlichsten Bundesland liegt der Schwerpunkt der Landesförderung im Privatbereich nicht auf der PV-Anlage selbst, sondern auf der nachträglichen Errichtung von Stromspeichern. Eine eigene direkte PV-Pauschale für Privathaushalte gibt es im Burgenland 2026 nicht. Wer hier eine neue PV-Anlage baut, muss sich auf die Bundesförderung stützen – ergänzt durch die attraktive Speicher-Nachrüstung des Landes. Die burgenländische Stromspeicher-Förderung 2026 sieht 100 € pro kWh nutzbarer Kapazität vor, mit einem Maximum von 20 kWh – also bis zu 2.000 Euro, plus Kostenobergrenze von 30 %. Antragsberechtigt sind Eigentümer privater Wohngebäude (Wohnflächenanteil über 50 %). Wichtig ist das strikte Prinzip „Bund vor Land“: Die EAG-Bundesförderung muss vorrangig beantragt werden, sonst verfällt der Anspruch auf die Landesförderung. Der Antrag kann bis sechs Monate nach Rechnungsdatum gestellt werden. Mehr dazu im Ratgeber Photovoltaik-Förderung Burgenland. Kärnten: Die attraktive 3.000-Euro-Pauschale kombinierbar Kärnten hat seine Förderlandschaft 2026 grundlegend vereinfacht. Wer eine neue private PV-Anlage mit mindestens 5 kWp errichtet und gleichzeitig einen Stromspeicher mit mindestens 5 kWh installiert, erhält pauschal 3.000 Euro vom Land – unabhängig von der Anlagengröße. Wer nur einen Speicher (ab 5 kWh) nachrüstet, bekommt 1.000 Euro. Reine PV-Anlagen ohne Speicher werden nicht mehr gefördert. Das Land stellt 2026 rund 40 Millionen Euro bereit; der erste Fördercall startet am 15. April 2026, Anträge sind bis 30. Juni 2026 möglich – allerdings erst nach vollständiger Fertigstellung der Anlage. Der attraktivste Aspekt: Die Anrechnung von Bundesförderungen entfällt, Sie bekommen die Pauschale also „on top“ zum EAG-Zuschuss. Für eine typische 8-kWp-Anlage mit 8-kWh-Speicher ergibt das rund 4.500 bis 5.500 Euro Gesamtförderung. Für Betriebe gibt es ein eigenes Programm mit bis zu 200 €/kWp (max. 45 % der Kosten, höchstens 500.000 €). Details im Ratgeber Photovoltaik-Förderung Kärnten. Niederösterreich: Wohnbauförderung als Hebel kombinierbar In Niederösterreich gibt es 2026 keine klassische PV-Pauschale für Private. Stattdessen wird Photovoltaik primär über die Wohnbauförderung – konkret die Eigenheimsanierung – gefördert. PV-Anlagen bringen als ökologische Maßnahme zusätzliche Punkte im Punktesystem; auch die alleinige Errichtung einer PV-Anlage ohne
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