September 2026

PV Anlage kwp größen

Photovoltaik · Anlagengröße PV-Anlage mit 5, 10, 15 oder 20 kWp: Kosten, Ertrag und die richtige Größe Wie viel kWp Sie brauchen, was jede Größe 2026 kostet, wie viel Strom sie erzeugt und welche Förderung es gibt. 5 kWp: ab 7.000 € 10 kWp: ab 12.000 € 20 kWp: ab 21.000 € Förderung: 150 € je kWp Aktualisiert: September 2026 · Lesezeit: 9 Minuten · Von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie Auf den Punkt Faustregel: Jahresverbrauch in kWh geteilt durch 1.000 ergibt die Mindestgröße in kWp. Wärmepumpe und E-Auto rechnen Sie dazu. Richtpreise 2026 schlüsselfertig inklusive 20 Prozent USt ohne Speicher: 5 kWp 7.000 bis 10.000 Euro, 10 kWp 12.000 bis 18.000 Euro, 15 kWp 17.000 bis 24.000 Euro, 20 kWp 21.000 bis 30.000 Euro. In Kärnten und der Steiermark erzeugt 1 kWp bei guter Lage grob 1.000 bis 1.150 kWh im Jahr und braucht rund 5 Quadratmeter Dachfläche. Fördercall 8. bis 22. Oktober 2026: 150 Euro je kWp bis 10 kWp, 140 Euro je kWp bis 20 kWp. Knapp über 10 kWp gibt es rechnerisch weniger Förderung als bei genau 10 kWp. Welche Anlagengröße passt zu Ihnen? Die Größe einer PV-Anlage wird in Kilowatt-Peak (kWp) angegeben, der Spitzenleistung unter Normbedingungen. Wie viel kWp Sie brauchen, hängt von drei Dingen ab: Ihrem heutigen Stromverbrauch, Ihren Plänen für die nächsten Jahre und der verfügbaren Dachfläche. Die Faustregel für den Start: Faustregel Jahresverbrauch in kWh geteilt durch 1.000 ergibt die sinnvolle Mindestgröße in kWp. Dazu rechnen Sie geplante Verbraucher: Eine Wärmepumpe braucht im Einfamilienhaus rund 3.000 bis 4.000 kWh im Jahr, ein E-Auto bei 12.000 Kilometern rund 2.000 kWh. Beispiel: Eine Familie mit 4.000 kWh Haushaltsstrom plant eine Luftwärmepumpe (3.500 kWh) und ein E-Auto (2.200 kWh). Zusammen sind das knapp 10.000 kWh, die sinnvolle Größe liegt also bei 10 kWp oder etwas darüber. 5, 10, 15 und 20 kWp im direkten Vergleich 5 kWp 10 kWp 15 kWp 20 kWp Module (ca. 430 Wp) rund 12 rund 24 rund 35 rund 47 Dachfläche rund 25 m² rund 50 m² rund 75 m² rund 100 m² Stromerzeugung pro Jahr* 5.000 bis 5.700 kWh 10.000 bis 11.500 kWh 15.000 bis 17.000 kWh 20.000 bis 23.000 kWh Passt für Singles, Paare, kleiner Verbrauch Familie, oft mit Wärmepumpe Wärmepumpe und E-Auto großer Verbrauch, Landwirtschaft, Betrieb Preis ohne Speicher** 7.000 bis 10.000 € 12.000 bis 18.000 € 17.000 bis 24.000 € 21.000 bis 30.000 € EAG-Förderung (Okt. 2026) rund 750 € rund 1.500 € rund 2.100 € rund 2.800 € * Richtwert für Kärnten und die Steiermark bei guter Südausrichtung ohne Verschattung, 1.000 bis 1.150 kWh je kWp. ** Schlüsselfertig inklusive Montage und 20 Prozent Umsatzsteuer. Je größer die Anlage, desto günstiger das kWp Mittelwert der Preisspanne je kWp, schlüsselfertig inkl. 20 % USt, ohne Speicher 1.700 €5 kWp1.500 €10 kWp1.370 €15 kWp1.280 €20 kWp Fixkosten für Gerüst, Elektrik, Wechselrichter und Anmeldung verteilen sich bei größeren Anlagen auf mehr Leistung. 5 kWp: Der Einstieg Eine 5-kWp-Anlage passt zu kleinen Haushalten mit 2.500 bis 4.000 kWh Verbrauch, zu kleinen Dachflächen oder als Zweitanlage auf Garage oder Carport. Sie ist die günstigste Anlage in absoluten Euro, pro kWp aber die teuerste, weil Gerüst, Wechselrichter und Anmeldung fast gleich viel kosten wie bei einer doppelt so großen Anlage. Wer eine Erweiterung plant, sollte gleich einen passenden Wechselrichter wählen. 10 kWp: Der Standard fürs Einfamilienhaus Mit rund 10.000 kWh im Jahr deckt eine 10-kWp-Anlage den Verbrauch einer Familie und einen guten Teil einer Wärmepumpe ab. Mit 5 bis 10 kWh Speicher steigt der Eigenverbrauch deutlich. Ein Komplettangebot finden Sie unter Photovoltaik-Komplettanlage 10 kWp mit Speicher. 15 kWp: Für Haus mit Wärmepumpe und E-Auto Wer mit Strom heizt und fährt, profitiert von jeder zusätzlichen Kilowattstunde. 15 kWp liefern auch im Frühjahr und Herbst genug für Wärmepumpe und Auto. Der Preis je kWp ist bereits deutlich niedriger als bei kleinen Anlagen. 20 kWp: Für großen Verbrauch 20 kWp lohnen sich bei hohem Eigenverbrauch, etwa in der Landwirtschaft, mit Einliegerwohnung, Pool, zwei E-Autos oder im kleinen Betrieb. Überschüsse lassen sich über eine Energiegemeinschaft oft besser verwerten als über die reine Einspeisung. Ab dieser Größe kann der Netzbetreiber eine Einspeisebegrenzung vorschreiben, das klären wir mit dem Netzzugangsantrag. Förderung: Achtung an der 10-kWp-Grenze Im letzten EAG-Fördercall 2026 (8. bis 22. Oktober) gelten diese Sätze: 150 Euro je kWp bis 10 kWp (Kategorie A), 140 Euro je kWp über 10 bis 20 kWp (Kategorie B) und 150 Euro je kWh Speicher, wenn der Speicher mindestens 0,5 kWh je kWp hat. Daraus ergibt sich ein Detail, das viele übersehen: Anlagengröße Kategorie Förderung 10,0 kWp A, 150 € je kWp 1.500 € 10,5 kWp B, 140 € je kWp 1.470 € 11,0 kWp B, 140 € je kWp 1.540 € Eine Anlage knapp über 10 kWp bekommt rechnerisch sogar etwas weniger Förderung als eine mit genau 10 kWp. Erst ab rund 10,7 kWp gleicht sich das aus. Bei der Auslegung achten wir deshalb darauf, die Kategoriegrenze sinnvoll zu nutzen. Alle Details zur Förderung finden Sie im Ratgeber Photovoltaik-Förderung Österreich 2026. Welche Größe passt zu Ihrem Dach? Wir prüfen Dachfläche, Statik und Verbrauch vor Ort und erstellen einen Projektbericht mit 3D-Belegplan und Statikreport, rechtzeitig vor dem Fördercall im Oktober. Beratung anfragen Solarrechner starten Größer planen oder nicht? Die Rechnung mit der Einspeisung Früher galt: Anlage so groß wie das Dach. Heute ist es differenzierter, denn eingespeister Strom bringt nur den OeMAG-Marktpreis, im Juli 2026 waren das 6,146 Cent je Kilowattstunde (siehe OeMAG-Einspeisetarif). Selbst verbrauchter Strom spart dagegen rund 25 bis 30 Cent. Die Wirtschaftlichkeit hängt deshalb vor allem am Eigenverbrauch. Trotzdem spricht einiges dafür, eher großzügig zu planen: Zusätzliche kWp sind günstig, weil Gerüst, Elektrik und Anmeldung ohnehin anfallen. Wärmepumpe, E-Auto oder Klimagerät kommen oft erst ein paar Jahre nach der PV-Anlage. Eine spätere Erweiterung kostet pro kWp deutlich mehr als eine gleich größere Anlage. Mit Energiegemeinschaft und dynamischem Stromtarif lässt sich Überschuss besser verwerten. Ehrlich gesagt: Für einen Zwei-Personen-Haushalt ohne Wärmepumpe und E-Auto ist eine 20-kWp-Anlage meist überdimensioniert. Wir empfehlen die Größe, die zu Ihrem Verbrauch und Ihren

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Infrarotheizung mit Photovoltaik

Heizen · Infrarot Infrarotheizung mit Photovoltaik: Lohnt sich das wirklich? Kosten, Stromverbrauch und ehrliche Einschätzung: wann Infrarot mit Sonnenstrom ideal ist und wann eine Wärmepumpe die bessere Wahl bleibt. Paneel: 200 bis 700 € Haus komplett: 4.000 bis 7.000 € Effizienz: 1 kWh = 1 kWh Ideal: Bad und Übergangszeit Aktualisiert: September 2026 · Lesezeit: 9 Minuten · Von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie Auf den Punkt Eine Infrarotheizung ist günstig in der Anschaffung: 200 bis 700 Euro je Paneel, rund 4.000 bis 7.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Als Direktstromheizung macht sie aus einer Kilowattstunde Strom eine Kilowattstunde Wärme. Eine Wärmepumpe braucht für dieselbe Wärme nur ein Drittel bis ein Viertel des Stroms. Photovoltaik hilft vor allem in der Übergangszeit. Im Dezember und Jänner liefert die PV-Anlage nur wenig, dann kommt der Großteil des Heizstroms aus dem Netz. Sinnvoll ist Infrarot als Zusatzheizung im Bad, für selten genutzte Räume und im Passivhaus. Eine Bundesförderung für Infrarot als Hauptheizung gibt es nicht. So funktioniert eine Infrarotheizung Eine Infrarotheizung erwärmt nicht in erster Linie die Luft, sondern die Flächen und Menschen im Raum, ähnlich wie Sonnenstrahlen. Das fühlt sich schon bei etwas niedrigerer Raumtemperatur angenehm an, und die Wärme ist nach wenigen Minuten spürbar. Die Paneele sind flach, wartungsfrei und lassen sich an Wand oder Decke montieren, auch als Spiegel oder Bild. Physikalisch ist die Infrarotheizung eine Direktstromheizung: Aus einer Kilowattstunde Strom wird genau eine Kilowattstunde Wärme. Eine Wärmepumpe macht aus derselben Kilowattstunde drei bis fünf. Genau hier liegt die entscheidende Frage: Wie viel des Stroms kann Ihre PV-Anlage liefern, wenn geheizt wird? 200 bis 700 €je Infrarot-Paneel 4.000 bis 7.000 €ganzes Einfamilienhaus 1 : 1Strom zu Wärme 0 €Wartung, keine beweglichen Teile Photovoltaik und Infrarot: Das Winterproblem Die Idee klingt verlockend: Das Dach produziert Strom, die Paneele machen daraus Wärme. In der Praxis passen Angebot und Bedarf zeitlich aber schlecht zusammen: Heizbedarf und Sonnenstrom passen zeitlich schlecht zusammen Anteil am Jahresheizbedarf Anteil am PV-Jahresertrag JFMAMJJASOND Schematischer Verlauf für ein Einfamilienhaus in Kärnten oder der Steiermark. Im Dezember und Jänner fällt rund ein Drittel des Heizbedarfs an, die PV-Anlage liefert dann nur wenige Prozent ihres Jahresertrags. Im Dezember und Jänner, wenn am meisten geheizt wird, liefert eine PV-Anlage in unserer Region nur wenige Prozent ihres Jahresertrags. Heizen Sie ein ganzes Haus mit Infrarot, deckt die eigene PV-Anlage erfahrungsgemäß nur einen kleineren Teil des Heizstroms, grob ein Fünftel bis ein Drittel, je nach Speicher und Nutzung. Der Rest kommt aus dem Netz, und zwar im Winter, wenn Strom oft am teuersten ist. Wo PV und Infrarot gut zusammenpassen: In der Übergangszeit von März bis Mai und September bis November gibt es an vielen Tagen Sonnenüberschuss und gleichzeitig leichten Heizbedarf. Wer dann Bad, Arbeitszimmer oder Wintergarten mit Infrarot temperiert, nutzt Strom, der sonst für rund 6 Cent je Kilowattstunde ins Netz ginge. Was kostet eine Infrarotheizung? Anschaffung Gebäudestandard Leistung je m² Beispiel 20-m²-Zimmer Passivhaus, Niedrigenergiehaus 30 bis 40 W 600 bis 800 W gut gedämmter Neubau 40 bis 60 W 800 bis 1.200 W durchschnittlicher Bestand 60 bis 80 W 1.200 bis 1.600 W unsanierter Altbau 80 bis 100 W 1.600 bis 2.000 W Ein Paneel kostet je nach Leistung und Ausführung meist 200 bis 700 Euro, grob 50 bis 90 Euro je 100 Watt. Für ein komplettes Einfamilienhaus sind 4.000 bis 7.000 Euro inklusive Elektroinstallation realistisch. Das ist ein Bruchteil der Kosten einer Luftwärmepumpe. Betrieb Anwendung Stromverbrauch Kosten pro Jahr (28 Cent je kWh) Bad als Zusatzheizung, 600 W, 2 Stunden täglich in der Heizsaison rund 220 kWh rund 60 € Hauptheizung Neubau, 100 m² 5.000 bis 7.000 kWh 1.400 bis 1.960 € Zum Vergleich: Wärmepumpe, gleiches Haus 2.000 bis 4.000 kWh 560 bis 1.120 € Die Rechnung zeigt das Muster: Infrarot ist günstig in der Anschaffung und teuer im Betrieb, die Wärmepumpe umgekehrt. Je höher Ihr Wärmebedarf, desto schneller holt die Wärmepumpe ihre Mehrkosten wieder herein. Infrarotheizung oder Wärmepumpe? Infrarotheizung Wärmepumpe Anschaffung Einfamilienhaus 4.000 bis 7.000 € 14.000 bis 28.000 € (Luft) Effizienz 1 kWh Strom = 1 kWh Wärme 1 kWh Strom = 3 bis 5 kWh Wärme Strombedarf 100 m² Neubau 5.000 bis 7.000 kWh 2.000 bis 4.000 kWh Bundesförderung Heizungstausch nein ja (2027 angekündigt) Warmwasser separat nötig inklusive möglich Wartung keine gering, regelmäßiger Service empfohlen Ideal für Zusatzheizung, Passivhaus, selten genutzte Räume Hauptheizung in fast allen Häusern Wann sich eine Infrarotheizung wirklich lohnt Badezimmer: als Zusatzheizung, Spiegel- oder Handtuchheizung, schnell warm, niedrige Kosten. Selten genutzte Räume: Gästezimmer, Hobbyraum, Atelier, die nur bei Bedarf geheizt werden. Übergangszeit: Infrarot mit PV-Überschuss statt die Zentralheizung früh im Herbst zu starten. Passivhaus und sehr gut gedämmter Neubau: Der Wärmebedarf ist so gering, dass die niedrigen Investitionskosten überwiegen. Ferienhaus oder Nebenwohnsitz: geringe Nutzungsdauer, keine Frostgefahr bei Wasserleitungen der Heizung. Weniger geeignet ist Infrarot als alleinige Heizung in einem normal oder schlecht gedämmten Einfamilienhaus. Dort sprechen Stromkosten und Förderlage klar für die Wärmepumpe, idealerweise kombiniert mit Photovoltaik. Infrarot, Wärmepumpe oder beides? EBZ Energie bietet Infrarotheizsysteme, Wärmepumpen und Photovoltaik. Deshalb beraten wir ohne Produktzwang und rechnen für Ihr Haus ehrlich durch, was sich lohnt. Beratung anfragen Unsere Infrarotheizsysteme So holen Sie mehr Sonnenstrom in die Infrarotheizung Thermostat mit Zeitsteuerung: Räume gezielt dann heizen, wenn sie genutzt werden, und in der Übergangszeit mittags vorwärmen. Batteriespeicher: verschiebt Sonnenstrom vom Mittag in den Abend. Im tiefen Winter bleibt der Speicher aber oft leer, hier hilft er wenig. Mehr im Ratgeber Batteriespeicher und Photovoltaik. Energiemanagementsystem: schaltet Paneele bei PV-Überschuss automatisch zu. Für die Steuerung mehrerer Komponenten gibt es bis zu 600 Euro EMS-Förderung. Dynamischer Stromtarif: Der Netzstrom im Winter wird günstiger, wenn Sie in Stunden mit niedrigen Börsenpreisen heizen, siehe dynamischer Stromtarif. Fazit: Gute Ergänzung, selten die beste Hauptheizung Eine Infrarotheizung ist günstig, wartungsfrei und angenehm, und mit Photovoltaik nutzt sie in der Übergangszeit kostenlosen Sonnenstrom. Als alleinige Heizung eines normal gedämmten Hauses ist sie aber teuer im Betrieb, weil Sonnenstrom im Winter knapp ist und jede Kilowattstunde nur eine Kilowattstunde Wärme liefert. Unsere Empfehlung: Infrarot gezielt dort einsetzen, wo es seine Stärken hat, und die Grundlast mit einer

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Erdwärmepumpe Kosten

Wärmepumpe · Erdwärme Erdwärmepumpe: Kosten, Bohrung und Förderung 2026 Was eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung oder Flächenkollektor kostet, welche Genehmigungen nötig sind und wann sich Erdwärme gegenüber Luftwärme lohnt. Gesamt: 22.000 bis 40.000 € Bohrung: 50 bis 100 € je Meter JAZ: 4 bis 5 Plus: passive Kühlung Aktualisiert: September 2026 · Lesezeit: 9 Minuten · Von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie Auf den Punkt Eine Erdwärmepumpe kostet im Einfamilienhaus inklusive Bohrung und Montage meist 22.000 bis 40.000 Euro. Die Tiefenbohrung allein kostet 50 bis 100 Euro je Meter. Sie erreicht Jahresarbeitszahlen von 4 bis 5 und spart gegenüber einer Luftwärmepumpe im Einfamilienhaus grob 150 bis 300 Euro Strom pro Jahr. Die Mehrkosten rechnen sich dadurch allein nur langsam. Tiefenbohrungen brauchen eine wasserrechtliche Anzeige oder Bewilligung. Im Anzeigeverfahren gilt eine Frist von drei Monaten. Die Bundesförderung 2026 samt 5.000 Euro Bohrbonus ist ausgeschöpft. Für 2027 und 2028 sind jeweils 360 Millionen Euro angekündigt. Was kostet eine Erdwärmepumpe 2026? Die Erdwärmepumpe, auch Sole-Wasser-Wärmepumpe genannt, nutzt die Wärme des Erdreichs. Weil der Untergrund im Jänner fast dieselbe Temperatur hat wie im Juli, arbeitet sie besonders effizient. Der Preis dafür ist die Erschließung der Wärmequelle: Tiefenbohrung oder Flächenkollektor machen die Erdwärmepumpe deutlich teurer als eine Luftwärmepumpe. 22.000 bis 40.000 €gesamt im Einfamilienhaus 50 bis 100 €je Bohrmeter 4 bis 5Jahresarbeitszahl 3 MonateEntscheidungsfrist im Anzeigeverfahren Position Richtwert Bemerkung Wärmepumpe (Sole-Wasser) 12.000 bis 22.000 € Gerät inkl. Regelung, oft mit integriertem Warmwasserspeicher Tiefenbohrung 50 bis 100 € je Meter bei 120 bis 160 Metern rund 6.000 bis 16.000 € Flächenkollektor (Alternative) deutlich günstiger bei vorhandenen Erdarbeiten große unversiegelte Gartenfläche nötig Montage, Hydraulik, Elektrik 4.000 bis 8.000 € Anbindung, Pufferspeicher, Solekreis Behörde und Gutachten einige hundert Euro Anzeige oder wasserrechtliche Bewilligung Gesamt 22.000 bis 40.000 € Neubau und Sanierung ähnlich, Bohrung entscheidet Die größte Unbekannte ist die Bohrung. Geologie, Zufahrt für das Bohrgerät und die Anzahl der Sonden bestimmen, ob Sie eher bei 25.000 oder bei 40.000 Euro landen. Einen Vergleich mit allen Wärmepumpenarten bietet der Ratgeber Kosten einer Wärmepumpe. Tiefenbohrung, Flächenkollektor oder Grundwasser? Erdsonde mit Tiefenbohrung Die häufigste Lösung. Eine oder mehrere Sonden reichen meist 80 bis 150 Meter tief. Als Faustregel liefert ein Meter Sonde 40 bis 60 Watt Heizleistung. Ein Haus mit 8 kW Heizlast braucht damit etwa 130 bis 200 Bohrmeter. Vorteil: wenig Platzbedarf, sehr konstante Quellentemperatur und die Möglichkeit zur passiven Kühlung im Sommer. Flächenkollektor Rohrschlangen werden in 1,2 bis 1,5 Metern Tiefe flächig im Garten verlegt. Das ist ohne Bohrgerät möglich und beim Neubau oft günstiger, weil ohnehin gegraben wird. Der Nachteil: Die Fläche ist meist ein Mehrfaches der beheizten Wohnfläche und darf danach nicht bebaut oder versiegelt werden. Grundwasser (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) Wo ausreichend Grundwasser in geringer Tiefe vorhanden ist, erreicht die Wasser-Wasser-Wärmepumpe die höchste Effizienz. Voraussetzung sind ein Förder- und ein Schluckbrunnen, eine gute Wasserqualität und eine wasserrechtliche Bewilligung. In vielen Lagen Kärntens und der Steiermark ist das eher die Ausnahme. Genehmigung: Wasserrecht nicht unterschätzen Erdwärmesonden und Grundwassernutzung unterliegen dem Wasserrechtsgesetz. Zuständig ist in der Regel die Bezirkshauptmannschaft beziehungsweise der Magistrat. Je nach Standort genügt eine Anzeige nach § 114 WRG mit einer Entscheidungsfrist von drei Monaten, oder es ist ein Bewilligungsverfahren nötig. In Schutz- und Schongebieten kann eine Bohrung auch untersagt werden. Bewilligungen werden häufig auf 25 Jahre befristet. Planungstipp: Starten Sie mit der Klärung beim Bohrunternehmen und der Behörde, bevor Sie Geräte bestellen. Bei Erdwärme bestimmt die Genehmigung den Zeitplan, nicht die Montage. Erdwärme gegen Luftwärme: Die ehrliche Rechnung Die Erdwärmepumpe erreicht Jahresarbeitszahlen von 4 bis 5, eine gute Luftwärmepumpe 3,5 bis 4. Im Beispiel eines Einfamilienhauses mit 12.000 Kilowattstunden Wärmebedarf: Luft oder Erde: Anschaffung gegen Betrieb Einfamilienhaus, 12.000 kWh Wärmebedarf, Richtwerte Anschaffung (Mitte der Spanne) Strom pro Jahr 19.000 € 31.000 € 3.430 kWh 2.670 kWh LuftErde Luft (JAZ 3,5)Erde (JAZ 4,5) Rund 12.000 Euro Mehrkosten in der Anschaffung stehen etwa 760 kWh weniger Strom pro Jahr gegenüber, das sind bei 28 Cent je kWh gut 200 Euro. Die Ersparnis im Betrieb ist real, aber begrenzt. Bei rund 12.000 Euro Mehrkosten und gut 200 Euro Ersparnis pro Jahr dauert es im Einfamilienhaus sehr lange, bis sich die Erdwärmepumpe allein über die Stromkosten rechnet. Wirtschaftlich interessant wird sie vor allem in diesen Fällen: Hohe Heizlast, etwa bei großen oder wenig gedämmten Gebäuden, weil die Ersparnis mit dem Verbrauch wächst. Passive Kühlung im Sommer ist gewünscht, das kann nur die Erdwärme fast ohne Stromverbrauch. Schall oder Platz sprechen gegen ein Außengerät, etwa bei dichter Bebauung. Bohrbonus in der Förderung verringert die Mehrkosten deutlich. Für die meisten Einfamilienhäuser ist die Luftwärmepumpe die wirtschaftlichere Wahl. Wir rechnen beide Varianten für Ihr Haus durch und empfehlen ehrlich, was sich lohnt. Förderung für Erdwärmepumpen: Stand September 2026 Bund: In der Sanierungsoffensive 2026 gab es bis zu 7.500 Euro für die Wärmepumpe und zusätzlich 5.000 Euro Bohrbonus für Erdsonden. Die Mittel sind seit 13. Juli 2026 vergeben, bereits registrierte Anträge werden normal abgewickelt. Details im Ratgeber Sanierungsoffensive 2026. 2027 und 2028: Angekündigt sind jeweils 360 Millionen Euro, davon 179 Millionen Euro für den Kesseltausch. Ob es wieder einen Bohrbonus gibt, steht in den Bedingungen, die im Herbst 2026 veröffentlicht werden sollen. Länder: Kärnten und die Steiermark fördern den Umstieg auf Wärmepumpen zusätzlich, siehe Landesförderungen für die Wärmepumpe. Weil Genehmigung und Bohrplanung ohnehin einige Monate brauchen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, ein Erdwärme-Projekt für 2027 vorzubereiten. Aufträge, die eine spätere Förderung gefährden könnten, sollten erst nach Veröffentlichung der neuen Bedingungen vergeben werden. Luft oder Erde? Wir rechnen beides für Sie durch EBZ Energie prüft Heizlast, Grundstück und Förderung und empfiehlt die Lösung, die sich für Ihr Haus wirklich rechnet. Beratung anfragen Wärmepumpe mit Photovoltaik Ablauf eines Erdwärme-Projekts Beratung und HeizlastWir berechnen die Heizlast und prüfen, ob Luft oder Erde für Ihr Haus sinnvoller ist. Geologie und GenehmigungDas Bohrunternehmen prüft den Untergrund, die Anzeige oder Bewilligung wird bei der Behörde eingereicht. FörderungWir registrieren bei Bund und Land, sobald das möglich ist und bevor Kosten entstehen. BohrungDie Sonden werden gebohrt und verpresst, meist an ein bis drei Tagen. Einbau und InbetriebnahmeWärmepumpe, Solekreis und Hydraulik werden angeschlossen, auf

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PV Anlage Kaufen

Photovoltaik · Kaufberatung PV-Anlage kaufen: So finden Sie den richtigen Anbieter Woran Sie einen seriösen Photovoltaik-Fachbetrieb erkennen, wie Sie Angebote fair vergleichen und was eine Anlage 2026 kosten darf. 10 kWp: 12.000 bis 18.000 € Fördercall: 8. bis 22. Oktober Förderung: bis 150 € je kWp Finanzierung: Anlage gehört Ihnen Aktualisiert: September 2026 · Lesezeit: 9 Minuten · Von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie Auf den Punkt Beim Kauf einer PV-Anlage entscheidet der Anbieter mehr über Ertrag und Sicherheit als die Modulmarke. Achten Sie auf Besichtigung, Belegplan, Statiknachweis, eigenes Montageteam und regionale Referenzen. Faire Preise 2026 inklusive Montage und 20 Prozent Umsatzsteuer: 5 kWp 7.000 bis 10.000 Euro, 10 kWp 12.000 bis 18.000 Euro. Ein Speicher kostet zusätzlich 4.000 bis 10.000 Euro. Der letzte EAG-Fördercall 2026 läuft von 8. bis 22. Oktober: 150 Euro je kWp bis 10 kWp, 140 Euro je kWp bis 20 kWp, 150 Euro je kWh Speicher. Bei EBZ Energie ist auch eine Finanzierung möglich: Die Anlage gehört ab Tag 1 Ihnen, Sie erhalten die volle Förderung und es gibt keine strengen Bonitätsprüfungen. Warum der Anbieter wichtiger ist als die Modulmarke Wer eine PV-Anlage kaufen will, vergleicht meist zuerst Module und Preise. Dabei entscheidet über Ertrag, Sicherheit und Ärger in den nächsten 25 Jahren vor allem eines: wer die Anlage plant und montiert. Eine falsch dimensionierte Anlage, eine undichte Dachdurchführung oder ein Förderantrag, der zu spät gestellt wurde, kosten schnell mehr als jeder Preisvorteil beim Modul. Dieser Ratgeber zeigt, woran Sie einen guten Photovoltaik-Anbieter erkennen und wie Sie Angebote fair vergleichen. 7.000 bis 10.000 €5 kWp schlüsselfertig 12.000 bis 18.000 €10 kWp schlüsselfertig 8. bis 22.10.letzter PV-Fördercall 2026 25 Jahre +Lebensdauer guter Module 10 Kriterien für die Wahl des richtigen PV-Anbieters Kriterium Darauf achten Warnsignal Besichtigung Termin vor Ort mit Blick auf Dach, Zählerkasten und Verschattung Angebot nur nach Satellitenbild oder Telefonat Planungsunterlagen Belegplan und Statiknachweis für Ihr Dach keine Aussage zur Statik Montageteam eigene, zertifizierte Fachkräfte wechselnde Montagefirmen, niemand weiß, wer kommt Angebot alle Positionen mit Hersteller, Typ und Menge Pauschalpaket ohne Details Dimensionierung nach Verbrauch, Dachfläche und Plänen wie Wärmepumpe oder E-Auto so groß wie möglich, ohne Begründung Förderung komplette Abwicklung inklusive Fristen Förderung wird garantiert Referenzen Projekte in der Region, echte Google-Bewertungen nur Stockfotos, keine Adresse in Österreich Zahlung Teilbeträge nach Baufortschritt hohe Vorauszahlung vor Lieferung Service fester Ansprechpartner, Wartung und Monitoring Hotline im Ausland oder gar keine Verkaufsstil Bedenkzeit, ehrliche Beratung Zeitdruck, Rabatt nur heute, Haustürgeschäft Angebote richtig vergleichen Zwei Angebote über 10 kWp können 4.000 Euro auseinanderliegen und trotzdem beide fair sein, oder eines davon ist nur scheinbar günstig. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn dieselben Leistungen enthalten sind: Das gehört in ein vollständiges PV-Angebot Fehlt eine Position, kommt sie später meist als Nachtrag ModuleHersteller, Typ, Leistung,GarantieWechselrichterHybrid oder Standard,Speicher-fähigUnterkonstruktionpassend zu Dach und StatikMontage und Gerüstinklusive, nicht als NachtragElektrikZählerplatz,ÜberspannungsschutzNetzanmeldungAntrag beim NetzbetreiberFörderabwicklungEAG und LandesförderungPlanungsunterlagenBelegplan und Statiknachweis Vergleichen Sie Angebote nur, wenn alle acht Positionen enthalten und klar beschrieben sind. Ein häufiger Trick bei Billigangeboten: Gerüst, Überspannungsschutz, Zählerplatz-Umbau oder die Netzanmeldung fehlen im Angebot und werden später nachverrechnet. Fragen Sie im Zweifel schriftlich nach, ob der Preis wirklich schlüsselfertig ist. Was ist 2026 ein fairer Preis? Anlagengröße Preis schlüsselfertig (inkl. 20 % USt) Passt typisch für 5 kWp 7.000 bis 10.000 € kleiner Haushalt, 2.500 bis 4.000 kWh Verbrauch 10 kWp 12.000 bis 18.000 € Familie, Einfamilienhaus mit oder ohne Wärmepumpe 15 kWp 17.000 bis 24.000 € Haus mit Wärmepumpe und E-Auto 20 kWp 21.000 bis 30.000 € großer Verbrauch, Landwirtschaft, kleiner Betrieb + Batteriespeicher 4.000 bis 10.000 € je nach Kapazität Seit dem Auslaufen des Nullsteuersatzes gelten für Photovoltaik wieder 20 Prozent Umsatzsteuer. Die Preise sind Richtwerte. Dachform, Eindeckung, Leitungswege und die Wahl der Komponenten bestimmen, wo Ihre Anlage liegt. Mehr Details finden Sie in den Ratgebern Kosten einer Solaranlage und PV-Anlage 5, 15 oder 20 kWp. Förderung 2026: Letzter Fördercall im Oktober Die Bundesförderung für Photovoltaik läuft über den EAG-Investitionszuschuss der OeMAG. Der letzte Fördercall 2026 startet am 8. Oktober 2026 um 17:00 Uhr und läuft bis 22. Oktober 2026. Die Fördersätze: Kategorie Anlagengröße Fördersatz A bis 10 kWp 150 € je kWp B über 10 bis 20 kWp 140 € je kWp C über 20 bis 100 kWp bis 130 € je kWp Speicher nur mit neuer PV-Anlage, mind. 0,5 kWh je kWp 150 € je kWh, max. 50 kWh Für europäische Komponenten gibt es einen Zuschlag. Wichtig: Das Budget ist mit 2 Millionen Euro je Kategorie knapp, vergeben wird nach Reihenfolge. Der Antrag muss gestellt sein, bevor die Anlage ans Netz geht. Zusätzlich gibt es Landesförderungen, siehe Photovoltaik-Förderung Kärnten und Photovoltaik-Förderung Steiermark. Tipp für den Oktober-Call Wer jetzt noch die Förderung 2026 nutzen will, braucht bis 8. Oktober ein fertiges Angebot mit Anlagengröße und Speicherkapazität. Wir bereiten die Unterlagen so vor, dass der Antrag gleich zum Start eingereicht werden kann. Angebot vor dem Fördercall sichern EBZ Energie besichtigt Ihr Dach, erstellt Ihr Angebot mit Belegplan und reicht den Förderantrag zum Start des Oktober-Calls ein. Jetzt Angebot anfragen Solarrechner starten Kaufen oder finanzieren? Nicht jeder möchte 15.000 Euro oder mehr auf einmal investieren. Bei EBZ Energie können Sie Ihre Anlage deshalb auch finanzieren, ohne auf Vorteile zu verzichten: Die Anlage gehört ab dem ersten Tag Ihnen. Sie erhalten die volle Förderung wie beim Barkauf. Es gibt keine strengen Bonitätsprüfungen und keinen Eintrag in Bonitätsdatenbanken. Weil die Stromersparnis ab dem ersten Monat wirkt, deckt sie bei vielen Haushalten einen großen Teil der monatlichen Rate. Wann sich ein Speicher dabei rechnet, zeigt der Ratgeber Ab wann lohnt sich Photovoltaik mit Speicher. Online-Anbieter oder regionaler Fachbetrieb? Online-Anbieter Regionaler Fachbetrieb Preis oft günstige Pakete, Nachträge möglich Festpreis nach Besichtigung Planung häufig per Satellitenbild vor Ort, mit Statik und Zählerkasten Montage wechselnde Partnerfirmen eigenes Team, bekannte Gesichter Service Ticket-System, lange Wege Ansprechpartner in der Nähe Erweiterung oft schwierig Speicher, Wallbox, Wärmepumpe aus einer Hand So läuft der Kauf bei EBZ Energie ab ErstgesprächWir klären Verbrauch, Pläne wie Wärmepumpe oder E-Auto und Ihr Budget. Besichtigung vor OrtWir prüfen Dach, Statik, Zählerkasten und Leitungswege. Projektbericht und AngebotSie erhalten

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Wallbox Förderung Kosten

E-Mobilität · Förderung Wallbox: Förderung und Kosten 2026 für Kärnten und die Steiermark Was eine Wallbox mit Installation kostet, welche Förderungen es nach dem Aus der Bundesförderung noch gibt und wie Sie mit Sonnenstrom für rund einen Euro 100 Kilometer fahren. Bund: eingestellt Steiermark: bis 300 € EMS-Förderung: bis 600 € Gesamtkosten: 1.200 bis 3.500 € Aktualisiert: September 2026 · Lesezeit: 8 Minuten · Von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie Auf den Punkt Die Bundesförderung für private Wallboxen ist ausgelaufen, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Das Land Steiermark fördert intelligente 11-kW-Wallboxen mit 30 Prozent der Kosten, maximal 300 Euro. In Kärnten gibt es derzeit kein eigenes Wallbox-Programm. Über die Energiemanagement-Förderung des Klimafonds sind bis zu 600 Euro für die Steuerung von Wallbox, PV-Anlage und Speicher möglich. Wallbox und Installation kosten im Einfamilienhaus meist 1.200 bis 3.500 Euro. Mit PV-Überschussladen kosten 100 Kilometer rund einen Euro. Wallbox Förderung 2026: Das hat sich geändert Wer 2024 oder 2025 eine Wallbox installiert hat, konnte mit bis zu 600 Euro Bundesförderung rechnen. Diese Zeit ist vorbei: Die Bundesförderung für private Wallboxen nimmt keine neuen Anträge mehr an, das Budget war schon vor dem geplanten Ende am 31. März 2026 ausgeschöpft. Gefördert wird heute vor allem auf Landesebene und über Umwege wie die Energiemanagement-Förderung. Hier der Stand für unser Einzugsgebiet: Programm Förderung Status September 2026 Bund (E-Mobilitätsoffensive, privat) früher 400 bis 600 € je Wallbox eingestellt, keine neuen Anträge Land Steiermark: intelligente E-Ladestationen 30 % der Kosten, max. 300 € laufend, Antrag bis 6 Monate nach Rechnung Land Kärnten kein eigenes Wallbox-Programm Stand Spätsommer 2026 Klimafonds: Energiemanagement-Förderung 50 % der EMS-Kosten, max. 600 € (Haushalte) laufend, längstens bis 15. April 2027 Steiermark: Voraussetzungen im Detail Das Land Steiermark fördert intelligente, dreiphasige Wallboxen mit mindestens 11 kW. Gefördert werden 30 Prozent der anrechenbaren Investitionskosten, maximal 300 Euro. Die wichtigsten Bedingungen: Hauptwohnsitz in der Steiermark und ein rein batterieelektrisches Auto, das in der Steiermark privat zugelassen ist Installation durch einen befugten Elektrofachbetrieb, nur neue Komponenten Bezug von Ökostrom laut E-Control oder eine PV-Anlage mit mindestens 1,5 kWp am Standort Betrieb der Ladestation für mindestens sieben Jahre Online-Antrag innerhalb von sechs Monaten nach Rechnungsdatum Der Umweg über die EMS-Förderung Für Haushalte in ganz Österreich interessant: Der Klima- und Energiefonds fördert Energiemanagementsysteme, die mindestens zwei Komponenten wie PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox aktiv und netzdienlich steuern. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der förderfähigen EMS-Kosten, maximal 600 Euro. Die Wallbox selbst wird dabei nicht bezahlt, aber die intelligente Steuerung, die sie erst richtig wirtschaftlich macht. Wichtig ist die Reihenfolge: erst registrieren, dann Rechnung legen. Alle Details im Ratgeber EMS-Förderung 2026. Was kostet eine Wallbox 2026? Die Gesamtkosten setzen sich aus dem Gerät und der Installation zusammen. Während die Wallbox selbst gut vergleichbar ist, schwankt die Installation stark mit den örtlichen Gegebenheiten. 500 bis 1.500 €Wallbox mit 11 kW 500 bis 2.500 €Installation durch den Elektriker 1.200 bis 3.500 €typisch im Einfamilienhaus 11 kWreicht für fast alle Privathaushalte Situation Installation Gesamt inkl. Wallbox Garage direkt neben dem Zählerkasten, Platz im Verteiler 500 bis 900 € 1.200 bis 2.000 € Carport oder Außenwand, 10 bis 20 Meter Leitung 900 bis 1.600 € 1.700 bis 2.800 € Lange Leitung mit Grabarbeiten oder Umbau des Zählerplatzes 1.600 bis 2.500 € 2.500 bis 3.500 € und mehr Kostentreiber sind fast immer die Leitungslänge, ein veralteter Zählerkasten und die richtige Absicherung. Jede Wallbox braucht einen eigenen Stromkreis mit Leitungsschutzschalter und einen Fehlerstromschutz, der auch Gleichfehlerströme erkennt. Viele Wallboxen haben diese DC-Fehlerstromerkennung bereits eingebaut, was einen teuren FI-Schutzschalter Typ B spart. Wallbox kaufen: Worauf Sie achten sollten 11 kW, dreiphasig: Das ist der Standard für Privathaushalte und die Voraussetzung für die steirische Förderung. PV-Überschussladen: Die Wallbox muss mit Wechselrichter oder Energiemanagementsystem kommunizieren können, sonst verschenken Sie das größte Sparpotenzial. Phasenumschaltung: Wallboxen, die zwischen ein- und dreiphasigem Laden wechseln, starten schon bei rund 1,4 kW Überschuss. Ohne Umschaltung braucht es meist über 4 kW. Lastmanagement: Wichtig, wenn gleichzeitig Wärmepumpe, Herd und Auto laufen, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird. Integrierte DC-Fehlerstromerkennung: spart Kosten bei der Absicherung. Zugangsschutz: RFID-Karte oder App, wenn die Wallbox frei zugänglich im Carport hängt. Fest angeschlagenes Kabel: praktischer im Alltag als eine Steckdose, in der das Kabel jedes Mal neu eingesteckt wird. Wallbox inklusive Installation und Netzbetreiber-Anmeldung EBZ Energie installiert Ihre Wallbox in Kärnten und der Steiermark, verbindet sie mit Ihrer PV-Anlage und kümmert sich um Anmeldung und Förderung. Wallbox-Angebot anfragen Kostenlose Beratung Laden mit Sonnenstrom: So rechnet sich die Wallbox Der größte finanzielle Vorteil einer Wallbox entsteht, wenn Sie sie mit Ihrer eigenen Photovoltaik-Anlage verbinden. Überschüssiger Sonnenstrom bringt bei der Einspeisung derzeit nur rund 6 Cent je Kilowattstunde (OeMAG-Marktpreis im Juli 2026: 6,146 Cent). Im eigenen Auto ersetzt dieselbe Kilowattstunde Benzin oder teuren Ladestrom. Was kosten 100 Kilometer? Beispielrechnung für einen Kompaktwagen Benziner11,20 €Schnelllader10,60 €Haushaltsstrom5,00 €PV-Überschuss1,10 € Annahmen: 7 Liter Benzin zu 1,60 €, E-Auto mit 18 kWh je 100 km, Schnelllader 0,59 € je kWh, Haushaltsstrom 0,28 € je kWh, PV-Überschuss bewertet mit dem entgangenen Einspeisetarif von rund 6 Cent je kWh. Bei 12.000 Kilometern im Jahr braucht ein Elektroauto rund 2.200 Kilowattstunden. Laden Sie davon die Hälfte mit PV-Überschuss, sparen Sie gegenüber reinem Haushaltsstrom rund 240 Euro und gegenüber dem Benziner fast 1.000 Euro pro Jahr. In Kombination mit einem dynamischen Stromtarif lädt die Wallbox die restliche Energie in den günstigsten Nachtstunden. Gut zu wissen: Wer tagsüber arbeitet und das Auto nur abends zu Hause hat, nutzt den PV-Überschuss vor allem am Wochenende. Ein Batteriespeicher kann einen Teil puffern, ersetzt aber keine Tagesladung. Wir rechnen das bei der Planung ehrlich für Ihr Nutzungsprofil durch. So läuft die Installation ab Vor-Ort-CheckWir prüfen Zählerkasten, Hausanschluss, Leitungsweg und den besten Montageort. Angebot und FörderungSie bekommen ein Festpreisangebot, bei Bedarf mit Energiemanagement. Wir prüfen Landes- und EMS-Förderung und registrieren rechtzeitig. Anmeldung beim NetzbetreiberDie Meldung der Ladeeinrichtung übernehmen wir für Sie. InstallationMontage der Wallbox, Leitung, Absicherung und Einbindung in die PV-Anlage, meist an einem Tag. InbetriebnahmeWir richten App und Überschussladen ein und erstellen das Prüfprotokoll für Ihre Förderunterlagen. Fazit: Förderung kleiner, Sparpotenzial größer Die

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Luftwärmepumpe Preise

Wärmepumpe · Kosten Luftwärmepumpe: Kosten und Preise 2026 im Überblick Was eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus wirklich kostet, wie hoch die Stromkosten sind und wie es mit der Förderung weitergeht. Neubau: 14.000 bis 22.000 € Sanierung: 16.000 bis 28.000 € Betrieb: ab 700 € pro Jahr Mit PV: 200 bis 500 € Aktualisiert: September 2026 · Lesezeit: 9 Minuten · Von Mario Zintl, Geschäftsführung EBZ Energie Auf den Punkt Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet 2026 inklusive Montage meist 14.000 bis 22.000 Euro im Neubau und 16.000 bis 28.000 Euro in der Sanierung. Bei 12.000 Kilowattstunden Wärmebedarf verbraucht sie rund 3.000 bis 3.500 Kilowattstunden Strom, das sind etwa 700 bis 1.100 Euro pro Jahr. Mit Photovoltaik sinkt der Wert auf grob 200 bis 500 Euro. Die Bundesförderung (Sanierungsoffensive 2026) ist seit 13. Juli 2026 ausgeschöpft. Für 2027 und 2028 sind jeweils 360 Millionen Euro angekündigt, Landesförderungen in Kärnten und der Steiermark laufen weiter. Für den Altbau ist die Vorlauftemperatur entscheidend: Reichen 55 Grad Celsius, arbeitet eine Luftwärmepumpe wirtschaftlich. Was kostet eine Luftwärmepumpe 2026? Eine Luftwärmepumpe ist die günstigste Wärmepumpe in der Anschaffung, weil sie ihre Energie aus der Außenluft holt und weder Tiefenbohrung noch Erdkollektor braucht. Für ein Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten 2026 inklusive Gerät, Montage, Pufferspeicher und Inbetriebnahme meist zwischen 14.000 und 22.000 Euro im Neubau und zwischen 16.000 und 28.000 Euro in der Sanierung. Luft-Luft-Wärmepumpen, die direkt die Raumluft erwärmen und kein Wasser-Heizsystem versorgen, starten bei rund 5.000 Euro. 14.000 €Einstieg Neubau, inkl. Montage 16.000 bis 28.000 €typisch in der Sanierung 3,5 bis 4Jahresarbeitszahl moderner Geräte 700 bis 1.100 €Stromkosten pro Jahr ohne PV Luft-Wasser-Wärmepumpe: Gesamtkosten im Einfamilienhaus Richtwerte 2026 inkl. Montage und USt, vor Förderung 0 € 10.000 € 20.000 € 30.000 € 40.000 € Neubau Sanierung Luft-Luft 14.000 bis 22.000 € 16.000 bis 28.000 € 5.000 bis 15.000 € Der dunkle Teil jedes Balkens zeigt die typische Preisspanne. In der Sanierung kosten Hydraulik, Speicher und eventuell neue Heizkörper mehr als im Neubau. Wie bei jeder Heizung gilt: Der Gerätepreis allein sagt wenig. Ob Sie am unteren oder oberen Ende landen, entscheiden die Heizlast Ihres Hauses, die vorhandenen Heizflächen und der Aufwand für Hydraulik und Elektrik. Einen Überblick über alle Wärmepumpenarten finden Sie im Ratgeber Kosten einer Wärmepumpe. Woraus sich der Preis zusammensetzt Position Richtwert Worauf es ankommt Außen- und Inneneinheit (Luft-Wasser) 8.000 bis 18.000 € Leistung nach Heizlast, Kältemittel, Schallwerte, Effizienz Montage und Hydraulik 3.000 bis 6.000 € Rohrführung, Pufferspeicher, Anbindung an das Heizsystem Warmwasserspeicher oft im Paket, sonst 1.500 bis 3.000 € Speichergröße nach Personen im Haushalt Elektroinstallation 500 bis 1.500 € eigener Stromkreis, Zählerplatz, Anmeldung beim Netzbetreiber Fundament und Aufstellung 300 bis 1.000 € Sockel oder Wandkonsole, Kondensatablauf, Schallentkopplung Demontage der Altanlage 500 bis 2.000 € Öltank entsorgen, Kessel ausbauen, Kamin Heizflächen (nur Sanierung) 0 bis 5.000 € einzelne größere Heizkörper statt kompletter Fußbodenheizung Bei Angeboten lohnt ein genauer Blick darauf, was enthalten ist. Ein scheinbar günstiges Gerät wird teuer, wenn Pufferspeicher, Elektrik oder die Entsorgung der Ölheizung als Nachtrag kommen. Eine seriöse Kalkulation beginnt immer mit einer Heizlastberechnung, nicht mit einer Schätzung nach Wohnfläche. Betriebskosten: Was die Luftwärmepumpe im Jahr kostet Eine Luftwärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom je nach Außentemperatur drei bis fünf Kilowattstunden Wärme. Über das Jahr gemittelt erreichen moderne Geräte eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,5 bis 4. Für ein Einfamilienhaus mit 12.000 Kilowattstunden Wärmebedarf bedeutet das rund 3.000 bis 3.500 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Heizkosten pro Jahr bei 12.000 kWh Wärmebedarf Spannen in Euro, Richtwerte für ein Einfamilienhaus Ölheizung Gasheizung Luftwärmepumpe WP + Photovoltaik 1.500 bis 2.200 € 1.400 bis 1.900 € 700 bis 1.100 € 200 bis 500 € Balkenlänge nach dem Oberwert der Spanne. Mit eigenem Sonnenstrom sinken die Betriebskosten der Wärmepumpe am stärksten. Im Vergleich zur Öl- oder Gasheizung sparen Sie damit jedes Jahr mehrere hundert Euro. Richtig günstig wird es mit eigenem Sonnenstrom: Warmwasser läuft von April bis Oktober fast vollständig über die PV-Anlage, in der Übergangszeit auch ein guter Teil der Heizung. Wie Sie beides optimal kombinieren, zeigt der Ratgeber Photovoltaik für die Wärmepumpe. Ehrlich gerechnet: Im Dezember und Jänner liefert eine PV-Anlage in Kärnten und der Steiermark nur einen kleinen Teil ihres Jahresertrags. Genau dann braucht die Wärmepumpe am meisten Strom. Die großen Einsparungen durch PV entstehen deshalb in den Übergangsmonaten und beim Warmwasser, nicht im tiefen Winter. Förderung für die Luftwärmepumpe: Stand September 2026 Bei der Förderung hat sich 2026 viel bewegt, deshalb der aktuelle Stand im Überblick: Bund (Sanierungsoffensive 2026): Die Fördermittel für den Kesseltausch sind seit 13. Juli 2026 vollständig vergeben, neue Registrierungen sind derzeit nicht möglich. Wer bereits registriert ist, wird nach den geltenden Bedingungen abgewickelt. Die Details zum bisherigen Programm finden Sie im Artikel Sanierungsoffensive 2026. 2027 und 2028: Das Klimaministerium hat für beide Jahre jeweils 360 Millionen Euro für die Sanierungsoffensive angekündigt, davon 179 Millionen Euro für den Kesseltausch. Die genauen Förderbedingungen sollen im Herbst 2026 veröffentlicht werden. Land Kärnten und Land Steiermark: Beide Länder fördern den Umstieg von fossilen Heizungen auf Wärmepumpen mit eigenen Programmen. In der Steiermark sind für Eigenheime bis zu 35 Prozent der förderbaren Kosten möglich. Alle Beträge und Bedingungen stehen im Ratgeber Landesförderungen für die Wärmepumpe. Steuer: Über die Öko-Sonderausgabenpauschale lässt sich der Heizungstausch zusätzlich steuerlich geltend machen, siehe Wärmepumpe steuerlich absetzen. Unser Rat für die Planung Wer jetzt plant, sollte das Projekt vorbereiten, aber vor dem Start der neuen Bundesförderung keine Aufträge unterschreiben, die eine spätere Förderung gefährden könnten. Die Förderbedingungen für 2027 legen fest, ab welchem Datum Leistungen förderfähig sind. Wir behalten die Veröffentlichung im Blick und melden uns, sobald die Registrierung wieder offen ist. Kosten für Ihr Haus konkret berechnen lassen EBZ Energie erstellt eine Heizlastberechnung vor Ort und ein Festpreisangebot mit allen Positionen, ohne Nachträge. Förderanträge bei Bund und Land übernehmen wir für Sie. Kostenlose Beratung anfragen Wärmepumpe mit Photovoltaik Für welches Haus eignet sich eine Luftwärmepumpe? Die Luftwärmepumpe ist heute die Standardlösung für Neubauten und für die meisten sanierten Bestandsgebäude. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die benötigte Vorlauftemperatur: Neubau mit Fußbodenheizung: ideal, Vorlauftemperaturen um 35 Grad Celsius, sehr hohe Effizienz.

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